Henry erklärt, warum Paris Saint‑Germain die einzigen CL‑Favoriten sind
Die Champions-League‑Saison begann am Dienstagabend, und gleich zu Beginn brachte sie für Borussia Dortmund ein bittersüßes Drama: Im Auftaktspiel gewann der BVB 3:2, doch Konstantinos Karetsas musste wegen Kreislaufproblemen das Feld verlassen. Die Szene wurde von Claudio Lavenia – UEFA/GettyImages dokumentiert.
Auch Real Madrid und Manchester City starteten am selben Dienstag mit Siegen in den Wettbewerb, wobei Real dank Inters Yann Bisseck und Keeper Josep Martinez triumphierte.
Henrys klare Wahl
Thierry Henry, 49, sieht weder die Königlichen noch die Skyblues als CL‑Favoriten, obwohl beide am Dienstag mit 2:0 gegen den FC Porto überzeugten. Stattdessen setzt die französische Legende komplett auf Paris Saint‑Germain.
„Luis Enrique und PSG haben die Geschichte des französischen Fußballs für immer verändert – sie sind eine außergewöhnliche Mannschaft“, erklärte Henry und lobte die taktische Flexibilität des Pariser Clubs.
Er fügte hinzu: „Sie können dich auf zwei Arten killen – indem sie dich dominieren und mehr Tore schießen als du, oder indem sie dich komplett neutralisieren.“
Nasri stimmt zu
Sein ehemaliger Nationalteamkollege Samir Nasri, 39, teilt Henrys Begeisterung: „Sie sind eine gewachsene Mannschaft, die weiß, wie man den Wettbewerb gewinnt.“
Nasri warnt jedoch, dass hinter vielen Topklubs ein großes Fragezeichen steht: Bayern München und Arsenal gelten als stabil, während Manchester City, Real Madrid und Liverpool alle einen neuen Trainer haben.
Auf dem Papier könnte Bayern München dem Titelverteidiger gefährlich werden; bereits in der letzten Saison stand der deutsche Rekordmeister am Rande einer Niederlage gegen PSG.
Ob die beiden Giganten in der K.o.-Phase aufeinandertreffen, bleibt spannend und verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen Dortmunds frühem Drama und Henrys unerschütterlicher Favoritenwahl.