Bundesliga
Held Thioune lobt heimlichen Helden nach Neustart in der Bundesliga
Trainer Daniel Thioune hat den 23‑jährigen Innenverteidiger Oskar Wojcik nach dem 2:2‑Unentschieden gegen Borussia Dortmund als heimlichen Helden gekürt, weil er nach einer frühen 0:2‑Rücklage entscheidend zum Comeback beitrug – ein emotionaler Neustart für Werder Bremen in der Bundesliga.
Emotionaler Neustart in der Bundesliga
Nach einer etwas längeren Länderspielpause war der Restart in die Bundesliga für Werder Bremen eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Das Team musste sich nach dem Rückschlag von 0:2 im Signal Iduna Park neu sammeln und zeigte Kampfgeist unter Trainer Daniel Thioune.
Im stimmungsvollen Signal Iduna Park in Dortmund lag die Mannschaft bereits nach fünf Minuten mit 0:2 zurück, sodass die Anstrengungen der vorangegangenen achtzig Minuten scheinbar vergeblich waren. Dennoch mobilisierte Thioune seine Truppe erneut.
Comeback im Signal Iduna Park
Durch ein schnelles Umschalten gelang es Werder Bremen, das Spiel bis zum Schluss auf 2:2 zu drehen. Niclas Füllkrug traf den Ausgleichstreffer, während Ludovit Reis das Zwischenziel erzielte und die Aufholjagd einleitete.
Der entscheidende Impuls kam von Oskar Wojcik, der nach knapp 20 Minuten für den verletzten Amos Pieper eingewechselt wurde. Der junge Polen meisterte seinen Kaltstart von der Bank aus mit Bravour und bereitete das Tor für Reis vor.
Thiounes Sonderlob für Oskar Wojcik
„Es ist für mich als Trainer gut zu sehen, dass jemand unter Druck funktioniert“, sagte Thioune und ergänzte, dass Wojcik dazu beigetragen habe, dass Dortmund trotz hohen Ballbesitz selten gefährlich wurde. Damit wurde der Verteidiger zum heimlichen Helden des Freitagabends gekürt.
Wojcik selbst blieb bescheiden: „Auf der Bank musst du immer bereit sein“, erklärte er lachend am Mikrofon von WERDER TV. Er fügte hinzu: „Endlich habe ich ein paar mehr Minuten gesammelt, das Wichtigste ist aber, dass wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind.“
Auch Amos Pieper zeigte sich zufrieden mit dem Ersatz: „Er hat sich für mich gefreut und mir ein paar nette Worte mitgegeben“, verriet er über den jungen Abwehrspieler.