Heimvorteil stärkt Rapid-Hoffnung, Austria steht vor riesiger Aufgabe
Rapid geht das Rückspiel gegen Hearts zuversichtlich an und setzt auf Heimvorteil, während Austria nach einer 0‑2‑Niederlage gegen Sporting Braga vor einer Mammutaufgabe steht; beide Vereine blicken auf das Entscheidungsspiel der Conference‑League‑Ligaphase, das über ihre europäischen Pokalzukunft entscheiden wird.
Rapid blickt auf das Entscheidungsspiel
Grün‑Weißen blickt nach 2:2 beim schottischen Vizemeister zuversichtlich auf das Entscheidungsspiel um die Conference‑League‑Ligaphase. Das Bild von Fred Palmer (Edinburgh/Braga) zeigt Yusuf Demir rechts und unterstreicht den Fokus des Vereins auf die Ligaphase. Für Rapid ist vor dem Millionenspiel in der Europacup‑Qualifikation noch alles offen, und die Wiener Vereine haben am Donnerstag im Play‑off‑Hinspiel unterschiedliche Ausgangspositionen erspielt.
In der ersten Halbzeit in Edinburgh schuf Rapid mehrere große Chancen und erlangte durch Serge‑Philippe Raux‑Yao in der 30. Minute eine verdiente Führung. Trainer Johannes Hoff Thorup lobte die Anfangsphase und sagte, das Team habe die Führung mit hochwertigen Chancen „erobert“.
Die zweite Halbzeit zerfiel, als Rapid den Faden verlor und zwei Tore zuließ. Hoff Thorup gab zu: „Leider hatten wir diese 15 Minuten, in denen wir die Kontrolle aus der Hand gegeben haben“, und fügte hinzu, dass ein 1‑2‑Rückstand ein Unentschieden akzeptabel mache.
Im Hinblick auf das Mittwochsspiel um 18.45 in Hütteldorf zeigte Nikolaus Wurmbrand Optimismus: „Wenn wir unsere Leistung bringen, können wir den Gegner schlagen.“ Drei Minuten nach seinem Einsatz (79’) erzielte Wurmbrand den Ausgleich und verschob die Ausgangspositionen in eine günstigere Lage.
Kapitän Matthias Seidl bezeichnete das 2:2‑Ergebnis als „eine gute Partie mit Steigerungspotenzial“ und betonte die Bedeutung der zusätzlichen Erholungstage. Beide Vereine genießen eine Ligapause; Rapid reist am 2. September nach Salzburg, während Austria zwei Stunden früher WSG Tirol empfängt.
Austria steht vor einer riesigen Aufgabe
Die „Veilchen“ beklagten das Hinspiel‑0:2 bei Sporting Braga und beschrieben die Niederlage als bitter. Torwart Samuel Sahin‑Radlinger parierte einen Elfmeter von Pau Victor, und Manfred Fischers Schuss traf den Pfosten, doch das Momentum fehlte.
Trainer Stephan Helm bemerkte: „Wir haben gespürt, wir können mehr mitnehmen, zumindest das 0‑1“, und versprach eine leidenschaftliche Leistung im Rückspiel. Der gegnerische Trainer Carlos Vicens warnte: „Wir wissen, dass uns ein extrem harter Kampf bevorsteht“, nachdem er die Fähigkeiten von Austria beobachtet hatte.
Kontrast unterstreicht die Bedeutung
Die Gegenüberstellung von Rapids erneuertem Selbstvertrauen, gestützt durch Heimvorteil und einen späten Ausgleich, gegenüber Austrias anhaltendem Ärger nach einem 0‑2‑Rückstand zeigt, wie unterschiedliche Ausgangspositionen den Weg zur Conference‑League‑Ligaphase prägen können. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Rapid seinen Vorteil in Fortschritt umwandeln kann, während Austria eine Mammutaufgabe bewältigen muss, um in der Europacup‑Qualifikation zu bleiben.