Hass bei FC Augsburg: Rassistischer Instagram-angriff auf Juma Bah
Der FC Augsburg hat die rassistischen Anfeindungen gegen den 20‑jährigen Innenverteidiger Juma Bah aus Sierra Leone aufs Schärfste verurteilt, nachdem er in der 63. Minute des 1:1‑Unentschiedens gegen Union Berlin per Roten Karte vom Platz gestellt wurde. Hass FC Augsburg erschüttert das Team, und der Verein kündigte rechtliche Schritte an.
Im Ligaspiel gegen Union Berlin wurde Bah in der 63. Minute nach einem groben Foulspiel vom Schiedsrichter mit einer Roten Karte vom Platz verwiesen. Das Spiel endete 1:1. Der Vorfall löste Diskussionen über die Sicherheit der Spieler aus.
Instagram‑Missbrauch und Todesdrohungen
Der Klub schrieb am Samstagabend, Juma Bah sei auf Instagram „auf widerwärtigste Weise rassistisch beleidigt und mit dem Tod bedroht“ worden. Auch seine Familie wurde bedroht, hieß es in der Mitteilung. Der Verein betonte, dass solche Angriffe nicht toleriert werden.
„Wir sind erschüttert über diesen Hass“, erklärte der FC Augsburg in einem Tweet. „Wir werden niemals akzeptieren, tolerieren oder einfach hinnehmen, dass ein Spieler oder seine Familie bedroht wird.“ Die Aussage unterstreicht die Werte der FCA‑Familie.
Der Club kündigte an, den Vorfall konsequent zur Anzeige zu bringen und alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen. „Wir stehen geschlossen hinter Dir, Juma!“, lautete ein weiteres Statement des Vereins.