Harry Kane jubelt, Ballon d’Or rückt in London näher

Im Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg feierte Harry Kane den ersten Treffer von Dayot Upamecano, bevor in wenigen Stunden die Entscheidung über den Ballon d’Or – den Weltfußballer des Jahres – im London Palladium fällt und die Stimmung im Stadion war elektrisierend.
Leserwahl und Stimmenanteil
Alle 305 teilnehmenden Leser haben ihre Wahl bereits getroffen: 81 Prozent der Stimmen geben dem Stürmer des FC Bayern den Vorzug, weil sie ihn zum Ballon d’Or‑Gewinner machen wollen.
Zu den 30 Nominierten gehören neben Kane Kylian Mbappé, Lamine Yamal, Michael Olise, Dayot Upamecano und Luis Díaz. Als Favorit gilt für viele der Engländer Kane. Viele Leser sehen den Engländer als Favoriten, weil er in der laufenden Saison konstant trifft.
Lesermeinungen zu Kane
Reinhard Pausch lobt sein Spielverständnis: „Sein Spielverständnis, seine Pässe und deren Genauigkeit sind einmalig.“ Klaus Hartmann hebt die präzisen Pässe und die schnelle Erfassung von Spielsituationen hervor. Pedro End bezeichnet ihn als „komplexesten Spieler“, Ralf Brum spricht von einem „Gesamtpaket“ aus Können und Teamgeist. Oliver Wegener betont, dass Kane das gesamte Spielfeld unterstütze, von Sturm bis Abwehr, während Volker Sahl schlicht meint: „Wer sonst?“
Nicht einmal Mbappé verliert den Kampf um den Ballon d'Or gegen Kane
Andere Kritiker zweifeln jedoch an seiner internationalen Bilanz. Barbara Metz meint, er sei bei Bayern „gepampert“ und seine Torquote ohne Elfmeter weniger beeindruckend. Peter Poth entgegnet, dass Elfmeter ebenfalls verwandelt werden müssen. Steffen Lange würde lieber den Brasilianer Raphinha sehen, der jedoch nicht zu den Top‑30 gehört. Bastian Kaufmann warnt vor der Gefahr, einen einzelnen Spieler in einer Mannschaftssportart zu glorifizieren.
Kane erzielte zuletzt gegen Arsenal im zehnten Champions‑League‑Spiel in Folge ein Tor und überholte damit Robert Lewandowski, der zuvor neun Königsklassen‑Partien hintereinander getroffen hatte.
Der Sieger wird heute um 21 Uhr bei der Gala im London Palladium verkündet. Das Ergebnis wird weltweit beobachtet, weil der Ballon d’Or das höchste individuelle Ehrungszeichen im Fußball darstellt.