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Bundesliga

Hannover 96s Absturz lässt Trainer Titz schwinden, Nachfolger im Visier

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Hannover 96s Absturz lässt Trainer Titz schwinden, Nachfolger im Visier

Christian Titz steht bei Hannover 96 kurz vor dem Aus, nachdem die Roten nach fünf Spielen nur vier Punkte gesammelt und mit einem 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg am Freitagabend die dritte Niederlage im Saisonspiel hinnehmen mussten in der 2. Bundesliga.

Aktuelle Lage von Hannover 96

Mit nur vier Punkten rangieren die Niedersachsen aktuell auf Platz 13, der Rückstand auf den ersten Aufstiegsplatz beträgt bereits acht Punkte. Diese Zahlen zeigen, dass die Roten von den Aufstiegsplätzen meilenweit entfernt sind. Aus den Ergebnissen und den gezeigten Spielen lässt sich kein Aufwärtstrend ableiten.

Sport‑Boss Jonas Boldt kommentierte nach der Niederlage: „Dass wir so – auch von den Ergebnissen und wie wir Spiele hergeschenkt haben – nicht weitermachen können, das liegt auf der Hand. Am Ende bin ich gekommen, um Dinge zu entscheiden und den Kopf dafür hinzuhalten, dass wir auf Strecke wieder in eine Richtung laufen.“

Die Diskussionen in Hannover haben bereits zu Spekulationen über die verbleibenden Tage von Trainer Christian Titz geführt. Viele Beobachter meinen, dass sein Amt bald gezählt sein könnte, wenn die Ergebnisse nicht besser werden.

Mögliche Nachfolger im Visier

Laut sondiert der Verein bereits den Markt, wobei besonders die Personalie Mitch Kniat im Visier steht. Der 40‑jährige Coach sah sich letzte Woche das 2:2 gegen den Karlsruher SC im Stadion an und hatte bereits ein Treffen mit den 96ern.

Weitere Namen auf der Liste sind Steven Cherundolo, Alexander Blessin, Dimitrios Grammozis und Sandro Wagner. Martin Kind brachte Cherundolo ins Gespräch, doch dieser nahm im Juli den Job als Trainer der US‑Olympiaauswahl an und dürfte nicht verfügbar sein. Blessin, Ex‑Trainer von St. Pauli, wird ebenfalls genannt. Grammozis ist seit rund zweieinhalb Jahren ohne Job und hinterließ bei Kaiserslautern und Schalke 04 keinen guten Eindruck. Wagner, der ehemalige Augsburg‑Coach, steht für modernen Offensivfußball, konnte jedoch in der Fuggerstadt die defensive Absicherung nicht in den Griff bekommen.

Der Moment für einen Trainerwechsel wäre aufgrund der anstehenden XXL‑Länderspielpause ideal, da dann Zeit für eine neue Ausrichtung bleibt. Es bleibt also spannend, wer künftig an der Seitenlinie von Hannover 96 stehen wird.

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