Hamburgs HSV‑Rückkehrer Fabio Vieira löst Trikot‑Rekord mit neun‑Millionen‑Deal
Der 26‑jährige Portugiese Fabio Vieira, der in der vergangenen Saison als Leihspieler beim Hamburger SV sieben Treffer und fünf Vorlagen erzielt hatte, ist pünktlich zum Ende der Transferperiode als HSV‑Rückkehrer fest an die Elbe gewechselt – ein Transfer für rund neun Millionen Euro, bei dem der Techniker vom FC Arsenal einen langfristigen Vertrag bis 2030 erhielt.
Rund um das ausverkaufte Volksparkstadion herrschte vor dem Anpfiff am Sonntagnachmittag ein einziges Thema: die Rückkehr von Fabio Vieira. Das von Selim Sudheimer/GettyImages zeigt begeisterte Fans, die bereits vor dem Anpfiff die Trikots mit der Nummer 20 erwarben.
Rekordhafte Trikotverkäufe in Hamburg
Die Verpflichtung löste in Hamburg einen absoluten Vieira‑Rausch aus: innerhalb von 48 Stunden wurden unglaubliche 2.000 Trikots mit der Rückennummer 20 verkauft – ein nie dagewesener Trikot‑Rekord für den HSV, rund doppelt so viele wie im Vorjahr nach der Leihe des kroatischen Abwehrstars Luka Vuskovic.
Lange hatten der Verein und Vieira um eine andere Rückennummer gepokert. Hätte Immanuel Pherai den HSV noch verlassen, hätte der portugiesische Spielmacher die Nummer 10 übernehmen können, doch da Pherai blieb, war ein Tausch laut Statuten nicht möglich. Zum Glück blieb Pherai beim Verein.
Trotz der Euphorie mussten die HSV‑Fans am Sonntag in Geduld üben: wegen leichten Fitness‑Rückstands saß der Hoffnungsträger zunächst auf der Bank und wurde erst mit Beginn der zweiten Hälfte eingewechselt. Der HSV geriet gegen eiskalte Mainzer komplett unter die Räder, am Ende stand eine historische 0:5‑Heimplatzierung. Die Treffer für die Gäste erzielten Sheraldo Becker, Phillipp Mwene, der ehemalige Hamburger Ransford‑Yeboah Königsdörffer sowie Doppeltorschütze Phillip Tietz. Am Ende stand das 0:5‑Ergebnis.
Die Verpflichtung hat in Hamburg einen absoluten Vieira‑Rausch ausgelöst, der sich besonders an den Kassen bemerkbar macht. Der Verkauf der Trikots hat dem Verein nicht nur ein Rekord‑Ereignis beschert, sondern auch erhebliche Einnahmen generiert, die in die weitere sportliche Entwicklung fließen. Der Aufsteiger von 2025 hat damit einen wichtigen Schritt in seiner Kaderplanung gemacht.