Hamann kritisiert Ronaldo als Bremse für Portugal nach Streit
Während der Länderspielpause äußerte der ehemalige deutsche Nationalspieler Didi Hamann gegenüber Sky Sport, dass Cristiano Ronaldo zuletzt eher eine Bremse als ein Antrieb für die portugiesische Nationalmannschaft sei, nachdem der Streit mit Trainer Jorge Jesus in Ronaldos Abreise aus dem Kader gipfelte.
Streit zwischen Ronaldo und Jorge Jesus
Der langjährige Superstar, 234‑maliger portugiesischer Nationalspieler und mittlerweile 41‑jähriger Offensivstar, verließ das Team, nachdem ein hitziger Disput mit dem 72‑jährigen Nationaltrainer Jorge Jesus eskaliert war. Der Konflikt kulminierte nach einem 30‑minütigen Warm‑up und einer ausgebliebenen Einwechslung, woraufhin Ronaldo das Team verließ.
Seitdem herrscht ein stetes Hin‑und‑Her der gegenseitigen Argumente: Jesus verdeutlicht seinen Standpunkt, während CR7 schwere Vorwürfe erhebt. Der Trainer betonte dabei: „Ich habe nicht nur einen Spieler, sondern 23.“
Hamanns scharfe Analyse
Hamann, heute Experte bei Sky, kritisierte den Einfluss des 41‑jährigen Offensivstars und sagte: „Ich habe mich immer auf Portugal gefreut, weil sie fantastische Spieler haben. Und es ist ja so, dass sie meiner Meinung nach die letzten drei Turniere eine bessere Chance gehabt hätten, hätte Ronaldo nicht in der Startelf gestanden.“
Er fügte hinzu: „Wenn ein Spieler dann den Zeitpunkt verpasst, zurückzutreten oder abzutreten, dann muss diese Entscheidung jemand anders für ihn treffen. Die hat der Trainer jetzt getroffen, für mich war das überfällig.“
Die Äußerungen spalten die Fans: Auf der einen Seite stimmen Unterstützer Hamanns zu, die den Trainer als richtig handelnd sehen, auf der anderen Seite verteidigen Anhänger Ronaldos den Superstar als unantastbares Nonplusultra des portugiesischen Fußballs.
CR7 wirft Trainer Jorge Jesus heftige Vorwürfe entgegen
Das Thema wird intensiv in den Medien diskutiert; sogar das Foto von Jose Manuel Alvarez Rey/GettyImages wird häufig in Berichten verwendet. Hamanns klare Worte unterstreichen, dass die Nationalmannschaft nun mit 23 Spielern weiterarbeiten wird, ohne den ehemaligen Rekordtorschützen.