Champions League
Guirassy begeistert, Joker liefert Energie – BVB findet Taktgeber
Serhou Guirassy traf im 3:2‑Sieg von Borussia Dortmund gegen den FC Villarreal am ersten Champions‑League‑Spieltag alle drei Tore, brachte als Joker frische Energie ins Team und ließ den BVB endlich einen kreativen Taktgeber im Mittelfeld finden nach nur wenigen Einsätzen. Die Leistung ließ die Torlaune des Stürmers in den Fokus rücken.
Einzelkritiken der BVB‑Spieler
Renato Veiga brachte das Spiel mit einem Eigentor in der 53. Minute ins Gleichgewicht, während Guirassy in der 80. und 85. Minute per Foulelfmeter die Führung zurückholte. Santiago Mourino nutzte eine Chance für Villarreal, und ein unglückliches Eigentor von Guirassy in der Nachspielzeit brachte das Ergebnis erneut auf 3:2. Die drei Treffer markieren die entscheidenden Tore des Abends.
Der Joker brachte nicht nur Tore, sondern auch neue Energie ins Mittelfeld. Joey Veerman übernahm nach der Verletzung von Konstantinos Karetsas das Eckballspiel und zeigte sich als der lang ersehnte Taktgeber, der das Offensivspiel des BVB koordinierte. Seine Leistung erhielt die Note 2.
Torhüter Gregor Kobel musste Zweimal in der ersten Halbzeit eingreifen, hielt die Schüsse von Tajon Buchanan und rettete das Team mehrfach. Trotz einer leichten Schulterverletzung blieb er im Spiel und beendete das Match mit der Note 2,5. Seine Aktionen zeigten, dass er zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.
Guirassy zu Borussia Dortmund, trifft Füllkrug im Signal Iduna Park
In der Defensive überzeugte Jean Gadou mit acht Ballgewinnen in der ersten Halbzeit und erhielt die Note 2,5. Waldemar Anton zeigte sich robust, bekam jedoch ab der 37. Minute eine Gelbe Karte und bekam die Note 3,5. Daniel Svensson verlor in der 63. Minute einen Zweikampf, während Julian Ryerson zu viele Zweikämpfe auf seiner rechten Flanke verlor; beide erhielten die Note 3,5 bzw. 4.
Verletzungen und weitere Beobachtungen
Konstantinos Karetsas begann das Spiel sehr aktiv, sammelte 18 Ballberührungen in den ersten 25 Minuten und passte 85 % seiner Pässe, bevor er nach einem kurzen Pass zu Boden fiel und ausgewechselt werden musste. Seine Verletzung wirft Fragen nach der weiteren Verfügbarkeit des griechischen Offensivspielers auf. Trotz des Rückschlags blieb die Energie im Team hoch, und weitere Chancen wurden von den BVB‑Spielern kreiert.
Marcel Sabitzer zeigte zu Beginn viel Einsatz, verlor jedoch im Verlauf des Spiels an Durchschlagskraft und erhielt die Note 3,5. Er spielte den letzten Pass zu Maxi Beier, der das 1:0 erzielte, und blieb damit ein wichtiger, wenn auch nicht mehr dominierender Akteur im Mittelfeld.