Bundesliga
Großer VfB-Aderlass wie acht Spieler das Budget belasten
Im Schatten der Mercedes‑Arena beobachtet man das VfB Stuttgart, das in den letzten Jahren rasant gewachsen ist. Der „Große VfB‑Aderlass“ droht, weil acht Schlüsselspieler im Sommer 2028 ablösefrei auslaufen – ein finanzielles Dilemma, das das Team jetzt beschäftigen wird und die kommenden Entscheidungen prägen die Saison.
Rasant steigende Personalkosten
Im Jahr 2023 belief sich der Personalaufwand des VfB Stuttgart laut auf 105,8 Millionen Euro. Zwei Jahre später, im Jahr 2025, war dieser Betrag bereits auf 163,8 Millionen Euro angewachsen. Für die Saison 2025/26 wird ein weiterer Anstieg erwartet, was das Budget zusätzlich belastet.
Acht Verträge laufen 2028 aus
Gleich acht Profis stehen kurz vor dem Ablauf ihrer Verträge: Jeff Chabot, Maximilian Mittelstädt, Josha Vagnoman, Angelo Stiller, Atakan Karazor, Chris Führich, Ermedin Demirovic und Ramon Hendriks werden im Sommer 2028 ohne Ablösesumme frei. Die gleichzeitige Verfügbarkeit dieser Schlüsselspieler stellt den Verein vor eine schwierige Personalentscheidung.
VfB Stuttgart muss 40 Millionen Euro einspielen – fünf Stars bringen Geld
Budgetzwang zwingt harte Entscheidungen
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Sportdirektor Christian Gentner müssen angesichts der hohen Personalkosten bald Entscheidungen treffen. Laut sind bis Januar keine Gespräche über Vertragsverlängerungen mit Chabot, Stiller, Führich, Karazor, Mittelstädt, Vagnoman und Demirovic geplant. Nur für den 25‑jährigen Niederländer Hendriks gibt es bereits frühzeitige Gespräche über ein neues Arbeitspapier.
Der Aufstieg des VfB Stuttgart ist nicht nur finanziell sichtbar, sondern auch sportlich. Aus einem einstigen Abstiegskampf‑Klub hat sich ein Team entwickelt, das regelmäßig um die Champions‑League‑Plätze mitspielt und 2025 den DFB‑Pokal als bedeutenden Titel gewann.
Sollte das Team auch in der kommenden Saison wieder für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren, könnte dies die finanziellen Spielräume erweitern. Dennoch bleibt die Aussicht, alle acht Spieler zu halten, laut selbst bei weiterer Champions‑League‑Teilnahme ausgeschlossen, was die strategische Ausrichtung des VfB Stuttgart nachhaltig prägen wird.