JUGEND JUGEND
Graffiti auf Bayern-Bus lässt Fan‑Aktion im Fokus stehen
Am vergangenen Wochenende stand das U19‑Spiel des FC Bayern gegen die Jugend des MSV Duisburg im Programm, doch die Partie geriet in den Schatten einer mutmaßlichen Fan‑Aktion, die den Mannschaftsbus des Münchner Clubs mit MSV‑Graffiti verunstaltete.
Fan‑Aktion und Polizeiermittlungen
Nach dem Endstand von 4:0 für die Münchner, der die Zebras im Achtelfinale des DFB‑Junioren‑Vereinspokals ausschaltete, tauchten Fotos auf Instagram auf, die den beschmutzten Bus zeigen. Pressesprecher Martin Haltermann vom MSV erklärte, das Graffiti sei wahrscheinlich in der Nacht vor dem Hotel entstanden und die Polizei verfolge nun die ersten Hinweise.
Entschuldigungsgespräch zwischen den Vereinen
Haltermann ergänzte, dass der MSV Duisburg noch am Spieltag und am darauffolgenden Montag schriftlich beim FC Bayern München um Entschuldigung gebeten habe. Er betonte, dass der Austausch mit den Bayern „extrem angenehm“ gewesen sei und der Verein ein „sehr angenehmer Gast“ war.
Unklare Schadenshöhe und weitere Konsequenzen
Der MSV Duisburg konnte bislang nicht angeben, wie hoch die Schadenssumme sei, und auch nicht, ob die mutmaßlichen Täter einer bestimmten Fan‑Gruppe angehören. Die Ermittlungen laufen weiter, und das Stadion bleibt offen für mögliche Vereinsstrafen, sobald die Täter identifiziert sind.
Der FC Bayern München hat bis zum 25. September, 10 Uhr, nicht auf Anfragen zur Stellungnahme reagiert. Damit bleibt die Frage, welche rechtlichen Schritte nach der Aktion folgen werden, unbeantwortet.