Weltmeisterschaft verbietet Torwart‑Taktikpausen, führt fünf Regeländerungen ein
Torhüter, die sich eine Verletzung vorspielen, um taktische Auszeiten zu ermöglichen, werden bei der WM verboten. Das Verbot ist Teil von sechs Regeländerungen, die darauf abzielen, Zeitspiel zu reduzieren.
Die verbotene Praxis erlaubte es einem Torhüter, sich „verletzt“ zu legen, wodurch die Mitspieler zur Seitenlinie sprinten konnten, um Anweisungen des Trainers zu erhalten. Solche Unterbrechungen gaben den Teams zuvor die Möglichkeit, taktische Ratschläge zu bekommen, ohne eine offizielle Auswechslung zu nutzen.
Die neue Regelung gilt für alle Spiele des FIFA‑Weltmeisterschafts‑Turniers. Trainer dürfen bei solchen Vorfällen künftig keine taktischen Anweisungen mehr von der Seitenlinie aus geben.
Fünf weitere Regeländerungen werden eingeführt, um vorsätzliche Verzögerungen zu verhindern. Alle sechs Maßnahmen zielen darauf ab, taktisches Zeitspiel im gesamten Turnier zu reduzieren.