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Gladbachs Reaktion auf Scallys umstrittenes Tor sorgt für Aufruhr

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Gladbachs Reaktion auf Scallys umstrittenes Tor sorgt für Aufruhr

Im Borussia‑Park jubelten die Fans, als Joe Scally den Ball per Kopf ins Netz brachte, doch Sekunden später schaltete der Video‑Assistent ein, das Tor wurde aberkannt und das Spiel endete torlos. Die Stimmung im Stadion wechselte innerhalb weniger Augenblicke von Euphorie zu Enttäuschung.

Das umstrittene Tor und das Spielgeschehen

Borussia Mönchengladbach kam gegen den SC Paderborn nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei schien es zwischenzeitlich, als hätten die Fohlen doch noch den entscheidenden Moment gefunden, denn ein vielversprechender Angriff nahm seinen Lauf. Die Fans feierten bereits, ehe sich die Stimmung im Stadion binnen Sekunden drehte.

Im Mittelpunkt stand Joe Scally, der die Flanke per Kopf im Tor untergebracht hatte und den Treffer zunächst ausgelassen bejubelte. Der Video‑Assistent schaltete sich jedoch ein. Schiedsrichter Timo Gerach nahm das Tor nach Ansicht der Bilder zurück.

Der Eingriff erfolgte, weil Scally laut VAR‑Analyse Paderborns Torhüter Nahuel Noll im Luftduell mit dem Arm behindert haben soll. Die Entscheidung war umstritten, doch die Verantwortlichen akzeptierten sie nach dem Spiel.

Für die Gladbacher war die Entscheidung zunächst ärgerlich, aber nach der Spielzeit akzeptierten die Verantwortlichen sie und ihre Reaktion blieb sachlich. Sport‑Boss Rouven Schröder erklärte, dass er die Entscheidung nachvollziehen könne.

Schröder betonte, Scallys Hand sei am Arm des Torhüters gewesen und die Bewegung klar zu erkennen, weshalb Borussia mit dem Pfiff leben könne. Trainer Alexander Blessin ordnete die Szene ähnlich ein.

Blessin erinnerte an eine vergleichbare Situation aus seiner Zeit beim FC St. Pauli, als ein Tor trotz eines Griffes an den Arm des Torhüters anerkannt worden war. Damals habe er sich als Trainer darüber geärgert.

Er erklärte die jetzige Entscheidung für absolut richtig und nachvollziehbar, fügte jedoch hinzu, es wäre schön gewesen, wenn der Video‑Schiedsrichter in diesem Fall weggeschaut hätte. Gleichzeitig forderte er die Mannschaft, Wege zu finden, Tore auf anderem Weg zu erzielen.

Für Scally war die Szene besonders bitter, weil er bereits seinen vierten Saisontreffer vor Augen hatte. Der 23‑jährige hatte sich in der laufenden Spielzeit auch offensiv bemerkbar gemacht.

Am Ende blieb es beim torlosen Remis, und Gladbach verpasste die Chance, sich für einen gelungenen Angriff mit einem Treffer zu belohnen.

Reaktionen von Verantwortlichen und Ausblick

Lange Zeit zum Grübeln bleibt den Fohlen nicht. Bereits am Freitag geht es in der Bundesliga mit dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV weiter, wo die Mannschaft die nächste Gelegenheit hat, Punkte nicht einer strittigen Entscheidung zu überlassen, sondern mit regulären Treffern selbst für Klarheit zu sorgen.

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