Gladbach will Millionenangebot für erfahrenen Trainer aus Prag
Seit Sonntag ist Eugen Polanski bei Borussia Mönchengladbach Geschichte, doch die Mannschaft zeigte unter seiner 40‑jährigen Leitung zu schwache Leistungen, sodass Sportdirektor Rouven Schröder bereits früh die Suche nach einem neuen Trainer startet. Ein Budget von rund vier Millionen Euro soll für einen erfahrenen Kandidaten bereitstehen.
Für die Suche betont Sportdirektor Rouven Schröder, dass Gladbach keine Trainerprojekte oder -experimente zulassen will. Stattdessen soll ein Trainer kommen, der bereits etwas vorzuweisen hat und im Zweifel noch bei einem anderen Klub angestellt ist. Die Mannschaft soll damit wieder klare Impulse erhalten.
Polanski: kurze Geschichte seit Sonntag
Polanski, 40 Jahre alt, übernahm die Leitung der Mannschaft am Sonntag und ist seitdem Geschichte bei Borussia Mönchengladbach. Unter seiner Leitung zeigten die Leistungen der Mannschaft deutliche Schwächen, was die Fans und das Management beunruhigte. Die Mannschaft wirkte unter seiner Führung oft orientierungslos.
Gladbach verfügt über ein Budget von rund vier Millionen Euro, das laut als Millionenangebot für einen geeigneten Trainer bereitsteht. Das Geld soll in einen erfahrenen Kandidaten investiert werden, der sofortige Verbesserungen liefern kann. Damit könnte Gladbach einen Trainer aus dem europäischen Mittelfeldmarkt anziehen, der bereits Erfolge vorzuweisen kann.
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Priske als Ziel des Millionenangebots
Brian Priske, 49 Jahre alt, gilt als Favorit für das Millionenangebot. Er ist seit 2025 zum zweiten Mal Trainer von Sparta Prag und hat bereits umfangreiche europäische Erfahrung gesammelt. Zu seinen früheren Stationen zählen FC Midtjylland, Royal Antwerpen und FC Kopenhagen.
Priske gewann in seiner ersten Amtszeit bei Sparta 2022/23 die tschechische Meisterschaft dank Tomas Cvancara. Sein Vertrag in Prag läuft nur noch bis zum kommenden Sommer, doch Gladbach soll bereit sein, einen hohen Millionenbetrag zu zahlen. Das Angebot würde damit das Budget von vier Millionen Euro vollständig ausschöpfen. Ein solcher Schritt würde die finanzielle Schlagkraft des Vereins unterstreichen und das Vertrauen in die sportliche Zukunft stärken.
Als Alternative wird auch Bo Henricksen genannt. Der ehemalige Trainer von Mainz 05 ist seit seinem Abschied im Dezember 2025 ohne Verein und kennt die Bundesliga, was ihn für die Fohlen attraktiv macht. Die Wahl zwischen Priske und Bo bleibt jedoch offen.
Die Gegenüberstellung von Polanskis kurzer, erfolgloser Amtszeit und dem geplanten Millionenangebot für einen erfahrenen Nachfolger zeigt, dass Gladbach die aktuelle Situation nicht länger akzeptieren will. Die Entscheidung wird zeigen, ob ein hoher finanzieller Einsatz die gewünschte sportliche Wende bringen kann.