Bundesliga
Gladbach muss Angst vor Freiburg besiegen, um Absturz zu verhindern
Gegen den SC Freiburg steht am Samstag um 15.30 Uhr das Duell für Borussia Mönchengladbach. Nach zwei Niederlagen in den ersten Bundesligaspielen und einem 3:4 gegen die SV Elversberg herrscht Angst vor dem nächsten Abstiegskampf, denn verlieren ist bereits verboten.
Formschwäche und steigender Druck
Die Kurve am Niederrhein zeigt nach zwei Niederlagen aus den ersten beiden Bundesligaspielen nach unten. Der Frust nach dem 3:4 gegen die SV Elversberg, nachdem Gladbach mit 3:1 geführt hatte, ist riesig in der Liga. Wenn der Trend wirklich der Freund ist, steht der Klub vor einem großen Problem. Zu allem Übel muss Gladbach nun gegen den Angstgegner Freiburg antreten.
Historische Bilanz gegen den SC Freiburg
Der SC Freiburg gilt für Gladbach zum Angstgegner, weil die Borussen seit fast einem Vierteljahrhundert dort nicht mehr gewonnen haben. Seit dem 23. März 2002, als Arie van Lent das 1:0 zum letzten Auswärtssieg schoss, endeten die Begegnungen meist in Unentschieden – sechs Mal ohne Sieg. Die erste Auswärtsfahrt nach Freiburg war damals ebenfalls von einer Niederlage geprägt, doch heute ist jede Niederlage ein Risiko im Abstiegskampf. Stand: 11.09.2026.
Trainer und Manager fordern Wendepunkt
Trainer Eugen Polanski betont, dass Verlieren bereits verboten sei. „Uns ging es am Anfang der Woche wirklich nicht gut, das brauchte Zeit“, sagte Polanski. Er fordert mehr Seriosität und ein konzentriertes Spielen über die vollen 90 Minuten. Polanski sieht in Freiburg ein starkes Team, das durch clevere Transfers gefestigt ist.
Gladbach-Manager Rouven Schröder spricht von null Punkten und dem großen Frust nach der Niederlage gegen Elversberg. „Wir haben null Punkte, das ist genau das, was uns maßlos stört“, erklärte Schröder. Er betont, dass weniger Fehler nötig seien, um in Freiburg erfolgreich zu sein. Der Manager sieht dennoch noch Potenzial in der Mannschaft.
Das Problem ist der Kaderumbruch und zahlreiche Verletzungen, die die Mannschaft zusätzlich belasten. Das ständige Risiko einer weiteren Niederlage erhöht den Druck, den Abstiegskampf zu vermeiden. Polanski arbeitet mit Einzelgesprächen, um die Spieler zu stärken und die Fehlerquote zu senken. Das Ziel ist, das Ergebnis zu verbessern und die Angst vor dem Abstieg zu mindern.
Wenn Gladbach in Freiburg ein Ergebnis drehen kann, könnte das den ersten Schritt aus dem Abstiegskampf markieren. Der Klub will gegen den Angstgegner kämpfen und die Angst vor einer weiteren Niederlage ablegen. Ein positiver Ausgang würde die Moral heben und die Kurve am Niederrhein wieder nach oben zeigen.