Gladbach-Legende kritisiert Polanski-Aus und fordert mehr Geduld
Er, die Gladbach‑Legende Horst Köppel, kritisierte das Polanski‑Aus bei Borussia Mönchengladbach und sagte, dass der junge Trainer mit seiner ersten Station noch einen längeren Atem von der Vereinsführung verdient hätte, weil das Ende seiner Amtszeit angesichts des desaströsen Saisonstarts für Fans und Beobachter unausweichlich war.
„Es ist ein junger Trainer mit seiner ersten Station. Da muss man auch mal dahinterstehen“, erklärte Horst Köppel, die Vereinslegende, gegenüber Absolut Fussball. In seinen Augen ging die Entlassung von Trainer Eugen Polanski zu schnell.
Köppel betonte, dass er denke, Polanski „hätte es geschafft“, wenn die Gladbacher Vereinsführung mehr Geduld und einen längeren Atem gezeigt hätte. Das Ende der Amtszeit von Polanski sei für Fans und Beobachter angesichts des desaströsen Saisonstarts unausweichlich gewesen.
Der 78‑jährige Köppel wies darauf hin, dass nach einem jungen, unerfahrenen Trainer ein erfahrener Nachfolger mit Erfolgen die bessere Wahl sei. Einen konkreten Kandidaten nannte er jedoch nicht.
Der 78‑jährige Köppel, der selbst von 2004 bis 2006 die Gladbacher trainierte, erinnerte daran, dass ein junger Trainer in einer schwierigen Lage nicht allein stehen kann. Er forderte die Vereinsführung auf, künftig mehr Vertrauen in junge Trainer zu setzen.