Gladbach‑Kapitän Kleindienst nennt 3:4‑Niederlage größte Gülle
Nach der 3:4‑Heimniederlage von Borussia Mönchengladbach gegen die SV Elversberg hat Kapitän Tim Kleindienst in mehreren Interviews seine Mitspieler scharf kritisiert und das Spiel als die größte Gülle bezeichnet, die das Team zusammengespielt habe. Damit markiert er den perfekten Fehlstart in die Saison und lässt den Haussegen kippen.
Die 3:4‑Heimniederlage gegen die SV Elversberg hat den Fehlstart in die Saison perfekt gemacht. Bei Borussia Mönchengladbach hängt der Haussegen schief, weil das Team nach zwei Spieltagen bereits sieben Gegentore kassiert hat. Der Verlust ließ das Team zum Tabellenletzten werden.
Gladbach‑Kapitän Tim Kleindienst zählte gleich in mehreren Interviews seine Mitspieler an. Als Beispiel sagte er am Mikrophon des ZDF: „Wir sollten mal schleunigst unseren Fokus so hochfahren, dass er auch 90 Minuten hält, und keine Ahnung, woran es liegt, weniger TikTok gucken oder was weiß ich, ist mir eigentlich Wurscht, was sie machen.“
Fehlstart und verlorene Punkte
Am ersten Spieltag hatte Gladbach bereits eine 0:3‑Niederlage bei RB Leipzig einstecken müssen. Trotz einer 3:1‑Führung in der zweiten Halbzeit gegen Elversberg sah das Team zunächst wie Sieger aus, verlor jedoch den Vorsprung und musste die Partie drehen. Das Ergebnis bestätigte den schlechten Start.
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Kleindienst kritisierte, dass die Mannschaft keinen konstanten Fokus zeige. „Du führst 3:1 hier, hast alles im Griff und keine Ahnung, was dann passiert“, sagte er und fügte hinzu, dass es ihm egal sei, was die Spieler außerhalb des Platzes tun. Er betonte, dass das Team in jeder Minute lernen müsse, Fehler zu vermeiden, sonst bleibt sein Fortschritt aus.
Kritik an Team und Ausblick
Der Kapitän warf den jungen Spielern, die Cheftrainer Eugen Polanski häufig einsetzt, Fehler vor. Er merkte an, dass nach dem zweiten, dritten und vierten Fehler das Lernen im Spiel nicht stattfindet. Bei den kommenden Begegnungen, etwa gegen den SC Freiburg, müsse das Team endlich Leistung zeigen.
In einem weiteren Interview bei bezeichnete Kleindienst den Sieg der Elversberger als völlig berechtigt. Er erinnerte daran, dass das Team in der 77. Minute bereits ohne Treffer, aber mit ordentlicher Leistung für Isac Lidberg ausgewechselt wurde. Seine Botschaft war klar: Wir müssen unser Spiel hinterfragen, sonst bleibt es bei harakiri‑Fußball.
Zum nächsten Spiel am Wochenende trifft Gladbach auf den glänzend gestarteten SC Freiburg. Kleindienst hofft, dass die Mannschaft dann endlich ein Zeichen setzt und den Haussegen wiederherstellt. Ein Sieg könnte den ersten Fehlstart beenden.