Gladbach‑Boss Bohnhof zu Polanski‑Abschied und schröders rückhalt
Deutliche Worte Gladbach-Boss Rainer Bohnhof folgten dem miserablen Saisonstart von Borussia Mönchengladbach, der nach wenigen Wochen zur Entlassung von Cheftrainer Eugen Polanski führte und intern bei den Fohlen für reichlich Bauchschmerzen sorgte.
Polanski‑Entlassung nach miserabler Saison
Der neue Spielabschnitt 2026/27 brachte drei teils krachende Niederlagen in der Bundesliga, woraufhin der Verein Eugen Polanski entließ. Der Schritt löste intensive Diskussionen im Klub aus, bevor Interimscoach Jan‑Moritz Lichte eingesetzt wurde.
„Es schmerzt mich ehrlicherweise, dass wir uns von Eugen, einem echten Borussen, trennen mussten“, erklärte Bohnhof. „Wir haben das intern auch intensiv diskutiert und gemeinsam beschlossen, dass dieser Schritt notwendig ist.“
Jan‑Moritz Lichte konnte die vierte Niederlage in Folge und den Null‑Punkte‑Start nicht abwenden. Damit blieb die Situation für die Borussen angespannt, während die nächste Herausforderung bereits bevorstand.
Alexander Blessin soll nun als neuer Cheftrainer den Karren aus dem Dreck ziehen. Sein erster Test nach der Länderspielpause wird das Derby gegen den 1. FC Köln sein.
Schröders Position durch Bohnhof gestärkt
Mit dem sportlichen Abschneiden des neuen Trainers könnte das Amt von Sport‑Boss Rouven Schröder ebenfalls gefährdet sein. Bohnhof gab ihm jedoch sofort Rückendeckung.
„Rouven Schröder ist ein erfahrener Sportchef und weiß, was zu tun ist. Er kennt die aktuelle Situation, kann sie realistisch einschätzen und spricht die Dinge intern und extern kritisch an“, betonte der Gladbach‑Boss. „Er geht voran, bewahrt die Ruhe und arbeitet besonnen und konzentriert.“
Bohnhof ist überzeugt, dass man die Trendwende herbeiführen wird und dass die sportliche Leitung nun stabiler agieren kann.