FRAUEN
Giulia Gwinn kritisiert Reife nach frühem Bayern‑Treffer Manchester City
In Unterhaching erlebten die Frauen von FC Bayern einen ersten Rückschlag zum Start in die neue Champions‑League‑Saison, obwohl sie früh mit einem Bayern‑Treffer in Führung gingen. Giulia Gwinn, die Torschützin, äußerte sofort nach dem Spiel im ZDF, dass es sich anfühle wie drei verlorene Punkte.
Frühe Dominanz und verpasste Reife
Gwinn erklärte, dass Bayern über weite Teile des Spiels dominant gespielt habe, aber in der Schlussphase die Reife vermisst habe. Sie fügte hinzu, dass die Mannschaft die Gegner dann eingeladen habe, ihre Tore zu machen. Trainer Jose Barcala führte das Team in seinem ersten Pflichtspiel in der europäischen Pokalheimstätte.
Der frühe Treffer kam durch Giulia Gwinn in der elften Minute, gefolgt von einem Eigentor der City‑Spielerin Kerstin Casparij in der 28. Minute, wodurch Bayern mit 2:0 in Führung ging.
Gegentor und späte Treffers
Manchester City glich jedoch durch Beth Mead in der 45. Minute aus, die von Pyrotechnik auf dem Platz abgelenkt wurde. Kurz darauf traf Carlotta Wamser, die Nationalspielerin, in der 86. Minute, sodass das Spiel nach regulärer Spielzeit 2:2 endete, nach einem Zwischenstand von 2:1.
FC Bayern‑Torhüterin Ena Mahmutovic hielt zudem einen Elfmeter von Khadija Shaw in der 62. Minute. Trotz des verpassten Sieges betonte Gwinn, dass das Halbfinal‑K.o. gegen FC Barcelona in der vergangenen Saison nur den Hunger nach mehr geweckt habe.
Die Münchnerinnen, als einzige deutsche Mannschaft in der Champions League, planen bereits das Auswärtsspiel gegen Benfica Lissabon in der kommenden Woche. Weitere Gegner in der anspruchsvollen Ligaphase sind Real Madrid, Paris Saint‑Germain, Austria Wien und Titelverteidiger Barcelona.