Bundesliga
Ginter bleibt außen vor – Freiburgs Jungtalente jubeln
Der DFB‑Kader lässt Matthias Ginter außen vor – das Alter wird zum entscheidenden Kriterium – während die frisch nominierten Freiburger Profis jubeln und ihre ersten Reaktionen geben. Der 32‑jährige Innenverteidiger muss sich mit seiner Altersstruktur auseinandersetzen, während Max Rosenfelder, Philipp Treu, Yannik Engelhardt und Derry Scherhant ihre Berufung feiern.
Klopps Kader und die Altersdebatte
Bundestrainer Jürgen Klopp hat für die Nations‑League‑Begegnungen gegen die Niederlande (24. September), Griechenland (27. September), Serbien (1. Oktober) und erneut Griechenland (4. Oktober) ein 44‑köpfiges Kader‑Konzept vorgestellt, das stark auf Rotation setzt. Die Auswahl stammt überwiegend aus der Bundesliga, wobei mehrere Spieler aus SC Freiburg berücksichtigt wurden. Trotz seiner Erfahrung bleibt der 32‑jährige Innenverteidiger Matthias Ginter außen vor, weil das Alter – er wäre beim nächsten Turnier 34 – das entscheidende Kriterium sei. Ginter sagte dem: „Ich hatte ein sehr gutes und anerkennendes Gespräch mit dem Bundestrainer, die Leistungen werden gesehen, aber das Alter ist ausschlaggebend.“
Ginter debütierte am 5. März 2014 im Alter von 20 Jahren bei einem 1:0‑Sieg gegen Chile und hat seitdem 51 Länderspiele gesammelt, wobei er bei den Weltmeisterschaften 2014 und 2018 nicht zum Einsatz kam und 2022 nur eine Minute spielte. Eine Marktwert‑Analyse zeigt, dass sein Talent nicht als naturgegeben gilt, er jedoch neun Jahre für die Nationalmannschaft, zwei Titel und eine olympische Medaille gewonnen hat. Die Diskussion um mögliche Transfers bleibt angesichts seiner Situation unbeantwortet.
Freiburgs Neulinge feiern ihre Berufung
Unter den elf Neulingen im Kader stechen vier Freiburger hervor: Max Rosenfelder (23) und Philipp Treu (25) in der Abwehr, Yannik Engelhardt (25) im Mittelfeld und Derry Scherhant (23) im Angriff. In der Community der Vereinsforen wird bereits über ihre Chancen diskutiert, wobei die Bundesliga‑Erfahrung der älteren Kollegen betont wird.
Rosenfelder gab zu, er habe „ehrlicherweise nicht so unbedingt damit gerechnet“ und wolle nun „alles aufsaugen und genießen“. Treu erklärte: „Ich will zeigen, wer Philipp Treu ist, und den Fans Freude bereiten mit meiner Intensität.“ Scherhant nannte die Berufung „mehr als ein Traum, ein bisschen surreal“. Engelhardt vermutet, dass Klopp ein intensives, lauffreudiges Spiel wolle – ein Thema, das im Gaming‑Forum breit diskutiert wird.
Der Gegensatz zwischen Ginter, dessen Erfahrung durch das Alter überschattet wird, und den ambitionierten Freiburger Talenten verdeutlicht die Neuausrichtung des DFB. Der Verband bietet über seinen Premium‑Service und Support Video‑Analysen sowie Neueste‑Transfers‑News, damit alle Interessierten die Entwicklungen im DFB‑Kader und die anstehenden Nations‑League‑Spiele verfolgen können.