Gigantisches Lob Jürgen Klopp setzt Baur neben PSG‑Star Vitinha
Mika Baur gab sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft gegen Serbien und wurde dabei gleichzeitig zum 1000. Nationalspieler des DFB gekürt. Nach der Partie folgte ein außergewöhnliches Lob von Jürgen Klopp, das den jungen Mittelfeldspieler in den Fokus rückte.
Klopp zieht Vergleich zu PSG‑Star
Im 2:0‑Sieg am Donnerstagabend in München wurde Baur in der 77. Minute für den starken Tom Bischof eingewechselt. Der neue Bundestrainer erklärte: „Das haben wir jetzt echt gesehen, dass er ein wunderbarer Fußballer ist.“ Anschließend verglich er den 22‑jährigen Celtic‑Mittelfeldspieler mit Vitinha von Paris Saint‑Germain.
Klopp betonte, dass er an Vitinha nicht nur optisch, sondern auch von der gesamten Veranlagung erinnert werde. Beide Spieler teilen schwarze, lockige Haare und sind nicht groß gewachsen, was den Vergleich für den Trainer plausibel mache.
Der Liverpool‑Trainer würdigte zudem Baurs Wechsel in „die fieseste Liga der Welt“, also die schottische Premiership, und hob die physische Herausforderung dort hervor.
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Baur selbst beschrieb den Moment nach dem Abpfiff im ZDF als „surreal“, weil sich damit sein Traum vom Nationalteam erfüllte. Er zeigte sich begeistert von der Anerkennung, die er von Jürgen Klopp erhalten habe.
Baur: Aufstieg, Transfer und neue Herausforderungen
In der vergangenen Saison spielte Baur für den SC Paderborn in der 2. Liga und trug zum Aufstieg in die Bundesliga bei. Im Sommer wechselte er überraschend für satte sechs Millionen Euro zum FC Celtic in Schottland.
Seit seiner Ankunft in Glasgow ist Baur fest im Kader etabliert und erzielte Anfang September bereits sein erstes Tor für den Verein. Gleichzeitig musste er jedoch Rückschläge verkraften: Gegen den LASK verlor Celtic nach einer 3:0‑Führung im Hinspiel das Rückspiel mit 1:5 und verpasste damit den Einzug in die Champions League.
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Im schottischen Derby unterlag Celtic sowohl in der Liga (0:1) als auch im Pokal‑Viertelfinale (0:3) gegen die Rangers. Trotz dieser Niederlagen lobte Celtic‑Trainer Martin O'Neil den jungen Deutschen: „Er ist ein Spieler mit hervorragenden Anlagen und großartiger Technik. Mika wird eine wichtige Rolle beim Spielaufbau einnehmen und ist zudem sehr vielseitig einsetzbar.“