Geduld zahlt sich für YB aus, während Basel, GC und Servette im Schweizer Pokal mühelos weiterkommen
In der Eröffnungsrunde des Schweizer Cups zeigten die BSC Young Boys (YB) Geduld in Liestal und sicherten sich einen deutlichen 4‑0‑Sieg, während Basel mit einem 6‑1‑Erfolg in Courtételle wütete, GC das Derby gegen Regensdorf mit 5‑0 dominierte und Servette Bavois nach einem Blitzstart mit 7‑0 zertrümmerte.
YBs geduldiger Sieg in Liestal
Christian Fassnacht zeigte Erleichterung im Gesicht, als er die Führung von YB nach genau einer Stunde verdoppelte und einen 1‑0-Vorsprung von Gregory Wüthrich in einen 2‑0-Vorteil verwandelte. Die Berner Offensive mit Kaly Sène und Samuel Essende hielt den Druck aufrecht, während die frühe Chance des Gegners blockiert wurde, bevor ein Tor von Sergio Salvadoris wegen Abseits verworfen wurde. Isaac Schmidts Debüttor in der 72. Minute besiegelte den Sieg, und Essende fügte in der 82. Minute ein weiteres Tor hinzu. Die Menge in Liestal spürte die Kraft des Teams bereits von Beginn an.
Basels frühe Dominanz in Courtételle
Basel ließ keinen Zweifel an ihrer Form von Anfang an, indem sie innerhalb von sieben Minuten durch Kazeem Olaigbe und Andrej Bacanin 2‑0 erzielten. Der 20‑jährige Asane Sow sicherte die 4‑2‑Führung und fügte später das 3‑0 hinzu, während Neuzugang Zan Celar im 22. Minute einen Elfmeter verwandelte. Antoine Rossé steuerte in der 70. Minute einen einzigen Kopfball bei und bestätigte Basels unermüdliche Offensivleistung.
GC erholte sich von einem schlechten Saisonstart und nutzte das Derby gegen Regensdorf, um das Moral aufzubauen. Denis Sahin, Samuel Krasniqi und Nikolas Muci erzielten zwischen der 10. und 15. Minute eine 3‑0‑Führung, und später fügten Sahin und Youngjun Lee das vierte und fünfte Tor hinzu. Das Spiel spiegelte den 9‑0‑Sieg des Vorjahres wider und unterstrich das erneute Selbstvertrauen von GC.
Servette kam in Bavois wie eine Feuerwehr und löste einen Blitzstart aus, bei dem das Doppelpack von David Douline und Lilian Njohs frühes Tor das Team nach neun Minuten mit 4‑0 in Führung brachte. Zur Halbzeit stand es 5‑0, und die Schweizer Cup‑Meister von 2024 behielten in der zweiten Hälfte die Kontrolle, was zeigt, warum sie weiterhin eine Kraft im Cup bleiben.
Die erste Runde des Schweizer Cups zeigte klare Hierarchien, wobei YB, Basel, GC und Servette alle ohne ernsthaften Widerstand weiterkamen. Die Leistung jedes Vereins unterstrich die Kluft in den Kräfteverhältnissen im Wettbewerb und bereitete den Boden für anspruchsvollere Begegnungen in den nächsten Phasen.
Mit Blick nach vorn werden die Sieger versuchen, ihr Momentum zu bewahren, während das Turnier voranschreitet, in der Hoffnung, dass ihre frühen Auftritte von Geduld und Feuerkraft zu tieferen Läufen führen.