Gasperini bestätigt, dass hochkarätige Ziele außer Reichweite liegen, und skizziert bescheidenen Transferplan für Atalanta
Atalanta‑Trainer Gian Piero Gasperini nutzte seine erste Vorbereitungspressekonferenz, um klarzustellen, dass der Verein in diesem Sommer keine großen Namen wie Crysencio Summerville und Mason Greenwood verpflichten will. Der Trainer betonte, dass die Entscheidung von der Gehaltsstruktur des Vereins getrieben sei und nicht von fehlender Unterstützung der Eigentümer, und wies darauf hin: „Sie liegen nicht in unserer Reichweite, aber aus eigener Entscheidung, nicht weil die Eigentümer es sich nicht leisten können.“
Der Abgang des türkischen Flügelspielers Zeki Celik zu Juventus nach Ablauf seines Vertrags wurde als Mahnung für schnellere Verhandlungen genannt. „Die Abschlüsse gehen zu langsam. Celiks Vertrag lief aus, aber wir danken ihm trotzdem“, sagte Gasperini und betonte die Dringlichkeit, Ersatzspieler zu sichern, bevor der Markt ins Stocken gerät.
Gasperini skizzierte ein realistisches Ziel von drei bis vier Qualitätsverpflichtungen, um ausgeliehene Spieler zu ersetzen und den Kader zu verstärken. „Wir benötigen drei oder vier Qualitätsverpflichtungen, aber der Transfermarkt scheint für fast alle Teams zu stocken“, erklärte er und machte deutlich, dass Atalanta sich auf realisierbare Optionen konzentrieren wird, statt unerreichbare Stars zu jagen.
Bezüglich der Finanzfairplay‑Regeln der UEFA erklärte der Trainer, dass jüngste Verlängerungen es den Vereinen ermöglichen, die Kassen abzuschließen, ohne neue Verpflichtungen zu blockieren. „Die Vereinbarung mit der UEFA ist kompliziert… Diese Beschränkungen verhindern keine Verpflichtungen“, sagte er und fügte hinzu, dass der Verein eng mit der Geschäftsführung zusammenarbeitet, um die Regelungen zu navigieren.
Im nationalen Bereich bestätigte Gasperini die Verlängerung des Innenverteidigers Cristian Cristante und des Mittelfeldspielers Alessandro Mancini, während er anerkannte, dass Lorenzo Pellegrini weiterhin verletzungsbedingt ausfällt. „Ich hoffe, Pellegrini kann seinen Vertrag verlängern, aber er wird in jedem Fall nicht trainieren können, weil er sich von seiner Verletzung erholen muss“, bemerkte der Trainer.
Taktisch enthüllte Gasperini eine bewusste Entscheidung, das Mittelfeld schlank zu halten, um den Spielern mehr Raum zu geben und starre Hierarchien zu vermeiden. „Wir sind aus eigener Entscheidung im Mittelfeld dünn besetzt; ich möchte jedem Raum geben, damit alle bereit sind. Es gibt keine Hierarchien“, erklärte er und signalisierte damit einen strategischen Wandel, der zum bescheidenen Rekrutierungsplan des Vereins passt.
Abschließend bekräftigte der