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WM

Gary Neville nennt FIFA wegen VAR‑Stillstand eine Diktatur

🇨🇭

Gary Neville bezeichnete die FIFA als Diktatur, nachdem der Dachverband sich weigerte, das VAR‑Replay zu veröffentlichen, das eine knappe Abseits‑Entscheidung im Gruppenspiel B zwischen der Schweiz und Katar bei der WM 2026 entschied. Die Kontroverse kam in der ersten Halbzeit des Gruppenkampfes auf.

Der Schweiz wurde ein Elfmeter zugesprochen, als Remi Freuler vom katarischen Torhüter Mahmud Abunada zu Fall gebracht wurde. Wiederholungen deuteten darauf hin, dass Freuler bereits vor dem Foul von Breel Embolos Kopfball im Abseits gestanden haben könnte, doch die VAR‑Überprüfung bestätigte den Elfmeter und die konkreten Abseitslinien wurden nicht gezeigt.

In der Halbzeitpause bei ITV erklärte Neville, dass die fehlende Transparenz inakzeptabel sei, und fügte hinzu: „Warum zeigen sie uns das nicht? Das fühlt sich an wie eine Diktatur.“ Die Fans mussten die Entscheidung ohne visuelle Beweise akzeptieren.

Die ITV‑Regelexpertin Christina Unkel bestätigte später, dass die FIFA das Replay sowie die halbautomatischen Abseitslinien hatte, sich jedoch dagegen entschied, sie zu senden, was Neville zu einer schärferen Kritik veranlasste.

Mark Pougatch, Duncan Ferguson und Ian Wright wiederholten Nevilles Verwunderung, wobei Wright hinterfragte, warum die halbautomatische Linie nie gezeigt wurde, obwohl sie in der Premier League routinemäßig zum Einsatz kommt.

Breel Embolo verwandelte den Elfmeter und die Schweiz dominierte das Spiel, konnte jedoch kein zweites Tor erzielen. In der Nachspielzeit glich Katar aus, als Boualem Khoukhi den 94‑minütigen Flank von Homam El Amin per Kopf zum Treffer brachte, wodurch Julen Lopeteguis Team seinen ersten WM‑Punkt holte.

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