Premier League
Garnachos Ungeduld zwingt Roma zu einer intensiven Stürmersuche
In den frühen Tagen der Vorbereitung auf die Prä‑Saison warnte Roma‑Präsident Daniele D’Amico, dass die Giallorossi mindestens zwei neue Stürmer für Gian Piero Gasperini verpflichten müssen, bevor die neue Saison beginnt, nachdem der argentinische Stürmer Alejandro Garnacho offen abgelehnt hat, zum italienischen Verein zu kommen.
D’Amico räumte ein, dass der Klub vor einem akuten Mangel im Sturm steht und dass die Suche nach zwei Qualitätsstürmern nun oberste Priorität für Gasperinis Seite hat. Der Engpass verschärfte sich nach dem gescheiterten Versuch, Garnacho zu verpflichten.
Alejandro Garnacho hat deutlich gemacht, dass er das Trikot von Roma nicht tragen wird, was seine Ungeduld mit den Giallorossi signalisiert. Seine Ablehnung bringt ihn einen Schritt näher an einen Wechsel zu einem anderen Verein.
Der argentinische Stürmer ist derzeit bei Chelsea, einem englischen Klub, vertraglich gebunden, und sein Weggang würde ihn vom italienischen Verein entfernen. Die Aussicht, Italien zu verlassen, hat seine Suche nach regelmäßiger Spielzeit beschleunigt.
Garnacho wartete zwei Wochen auf die Giallorossi, bevor er nach festgefahrenen Verhandlungen beschloss, weiterzuziehen. Die zweiwöchige Verzögerung verdeutlichte das Scheitern der Gespräche.
Fabrizio Romano bestätigte die Entwicklung auf seinem YouTube‑Kanal und erklärte, dass der Argentinier schließlich Aston Villa gewählt hat. Der Bericht hob Garnachos Entschlossenheit hervor, regelmäßige Einsatzzeiten zu sichern.
Der Chelsea‑Argentinier war zwar mit Roma in Verbindung gebracht worden, nahm jedoch letztlich das Angebot von Unai Emerys Team an, das von Emery trainiert wird. Von Aston Villa wird erwartet, dass sie Garnacho in ihre Offensivaufstellung integrieren.
RomAs Suche nach einem weiteren Offensivziel ist ebenfalls gescheitert, sodass die Giallorossi mit einer geschwächten Sturmreihe zurückbleiben. Der verpasste Transfer verschärft die Herausforderungen des Klubs vor der neuen Saison.
Klubpräsident D’Amico und sein Stab stehen nun vor einer Krise und müssen mindestens zwei Stürmer für Gian Piero Gasperini bereitstellen. Gasperinis Seite wird auf diese Angreifer bauen, um ihre Offensivoptionen zu stärken.