Galatasaray zwingt formschwachen Leroy Sane zu klärendem Gespräch
Formschwacher Leroy Sane steht bei Galatasaray unter wachsendem Druck, weil er in den ersten sieben Pflichtspielen der Saison keine Torbeteiligung hatte. Wie Fanatik berichtet, plant die Vereinsführung zusammen mit Cheftrainer Okan Buruk ein klärendes Gespräch, um die aktuelle Formkrise zu adressieren.
Klärendes Gespräch vor Schlüsselspielen
Nach Informationen der türkischen Sportzeitung soll das Treffen noch vor den anstehenden Partien in der Süper Lig gegen Kasimpasa sowie in der Champions League gegen den FC Barcelona stattfinden. Die Klubspitze hofft, durch das Gespräch die Ursachen der Formkrise zu ermitteln und fordert von ihrem Großverdiener eine schnelle Leistungssteigerung.
Intern gelten die beiden Begegnungen bereits als richtungsweisende Bewährungsproben für Sane. Ein positives Ergebnis könnte das Vertrauen der Fans und des Managements wiederherstellen, während ein weiteres schwaches Spiel die Kritik weiter anheizen dürfte.
Formkrise und interne Spannungen
In bisher sieben Pflichtspieleinsätzen der laufenden Saison blieb der 30‑jährige Flügelstürmer ohne eine einzige Torbeteiligung. Bereits Anfang September berichtete die Zeitung Sabah über deutliche Missstimmungen, weil Sane unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten war und sogar über einen vorzeitigen Abschied nachdachte.
Intern soll ihm wegen seiner Rolle als Ergänzungsspieler der Kragen geplatzt sein. Sane habe damals klar gemacht, dass er sich keineswegs als Reservist für Kurzeinsätze sehe und dieser Zustand nicht seinen Ansprüchen entspreche.
Der Start in das neue Spieljahr verlief enttäuschend: Am ersten Spieltag gegen Aufsteiger Corum FK stand er noch in der Startelf und absolvierte 89 Minuten, doch nach dem schwachen Auftritt des gesamten Teams zog Trainer Buruk Konsequenzen. In den folgenden Ligapartien fand sich Sane auf der Ersatzbank wieder und wurde erst in der 66. bzw. 73. Minute gegen Erzurumspor und Göztepe eingewechselt.
Sane wechselte im Sommer 2025 vom FC Bayern München zu Galatasaray. In seiner Premierensaison erzielte er sieben Tore und neun Vorlagen in 43 Pflichtspielen, und sein Vertrag läuft noch bis 2028.
Die bevorstehenden Duelle gegen Kasimpasa und Barcelona werden zeigen, ob das klärende Gespräch die erwartete Leistungssteigerung auslöst oder die Formkrise weiter vertieft, und damit die Zukunft des 80‑fachen deutschen Nationalspielers bei den Gelb‑Roten bestimmen.