Galatasaray erhöht den Druck auf Sané, weil Vorlagen jetzt fehlen
Galatasaray Istanbul hat Leroy Sané zu einem klärenden Gespräch mit der Vereinsführung und Trainer Okan Buruk gebeten, weil der 30‑jährige Ex‑Bayern‑Star in den bisherigen sieben Pflichtspielen weder ein Tor noch eine Vorlage erzielt hat. Die Situation wird als kritisch eingestuft, da die Erwartungen an den Flügelstürmer hoch sind.
Leistungsdefizit in der neuen Saison
Sané kam in den bisherigen sieben Pflichtspielen zum Einsatz, ohne dabei einen Treffer zu erzielen oder eine Vorlage zu geben. Intern wird zudem seine Körpersprache und sein Einsatz auf dem Platz kritisiert. Die fehlenden Vorlagen werden als besonders beunruhigend empfunden. Der Name San wird im Bericht ebenfalls genannt.
Nach Angaben der türkischen Sportzeitung Fanatik soll ein Gespräch zwischen Sané, der Vereinsführung und dem Trainerteam um Okan Buruk stattfinden. Ziel sei es, die Gründe für die anhaltende Formschwäche zu erörtern. Die Verantwortlichen hoffen auf eine schnelle sportliche Reaktion.
Seit seinem Wechsel vom FC Bayern München im Sommer 2025 zählt Sané zu den prominentesten Namen im Kader des türkischen Meisters. Sein Vertrag läuft noch bis 2028, was die Erwartungshaltung zusätzlich erhöht. Der Druck auf den 30‑jährigen Offensivspieler steigt damit weiter.
Bevorstehende Prüfungen in Liga und Pokal
Die nächsten Pflichtspiele gegen Kasımpaşa in der Süper Lig und anschließend gegen FC Barcelona in der Champions League gelten als entscheidende Bewährungsproben. Beide Begegnungen werden von Galatasaray besonders genau beobachtet. Ein weiteres Ausbleiben von Toren oder Vorlagen könnte den Ausschluss aus dem Kader nach sich ziehen.
In seiner ersten Saison für Galatasaray erzielte Sané in 43 Pflichtspielen sieben Tore und neun Vorlagen, also insgesamt 16 Torbeteiligungen. Diese Zahlen zeigen das Potenzial, das der Klub von ihm erwartet. Die aktuelle Form weicht jedoch stark von diesem Vorjahresniveau ab.
Bundestrainer Jürgen Klopp hat Sané trotz eines erweiterten Kaders von 44 Spielern nicht für die aktuelle Länderspielpause nominiert. Die Nichtberücksichtigung unterstreicht die anhaltende Diskussion um seine Form. Gleichzeitig beobachtet der saudische Verein Al‑Qadsiah ein mögliches Angebot für das Januar‑Transferfenster.