Füllkrug festigt Sturmzentrum nach Rückkehr, Musah rutscht auf Bank
Niclas Füllkrug hat nach seiner Rückkehr zu Werder Bremen sofort das Sturmzentrum besetzt, indem er im Pokal ein Tor und in der Bundesliga zwei Treffer erzielte. Damit verdrängt er den Werder-Stürmer Salim Musah auf die Bank, der bislang nur als Joker eingesetzt wurde.
Füllkrug im 4‑2‑3‑1-System
Wie die aktuelle Aufstellung zeigt, ist Füllkrug unter Trainer Daniel Thioune im 4‑2‑3‑1 klar als zentrale Anspielstation definiert. Der Rückkehrer traf bereits im Pokal und zweimal in der Bundesliga. Insgesamt hat er bereits drei Tore für Werder erzielt. Seine Position als erste Wahl im Sturmzentrum wurde durch die frühen Tore schnell bestätigt.
Einer der Leidtragenden ist Salim Musah, der nach einer vielversprechenden Vorbereitung kaum über die Jokerrolle hinauskommt. Cedric Itten kommt bislang regelmäßig von der Bank, während Musah weiter hinten in der Hierarchie bleibt. In der neuen Spielzeit erhielt Musah bislang nur drei Einwechslungen und insgesamt 42 Pflichtspielminuten.
Thioune lobte Musahs ordentliche Vorbereitung, betonte jedoch, dass Konkurrenz fehlte. Er forderte Musah auf, geduldig zu bleiben und die wenigen Minuten für seine Entwicklung zu nutzen. Der Trainer stellte den sportlichen Erfolg über individuelle Einsatzwünsche.
Solange Füllkrug seine aktuelle Form hält, zeichnet sich eine klare Hierarchie im Bremer Angriff ab. Musah bleibt vorerst auf kurze Einsätze beschränkt, um sich wieder der Startelf zu nähern. Die Situation verdeutlicht die wachsende Bedeutung des zurückgekehrten Stürmers für Werder.