FSV Mainz vertieft die Krise von Borussia Mönchengladbach in der Serie
Ohne Cheftrainer und noch bei null Punkten sank Borussia Mönchengladbach nach einer 3‑4‑Niederlage gegen den FSV Mainz 05 auf den Tabellenletzten der Serie, was den schlechtesten Saisonstart in der Vereinsgeschichte markiert, nur sechs Tage nach der Entlassung von Eugen Polanski.
Phillip Tietz eröffnete das Tor in der 18. Minute, gefolgt von Sheraldo Beckers Treffer in der Nachspielzeit bei 45+1, Eric Martels Kopfball in der 78. Minute und Danny da Costas Abschluss in der 89. Minute, die das nächste K.o. für die Gladbach‑Mannschaft bedeuteten.
Kurze Amtszeit von Interimcoach Jan-Moritz Lichte
Jan-Moritz Lichte, der ehemalige Mainz‑Mittelfeldspieler, übernahm interimistisch das Amt, nachdem er Mainz Ende 2020 in zwölf Ligaspielen nur mit einem Sieg geführt hatte. Seine Ernennung sollte ein Team stabilisieren, das das Spiel ohne Cheftrainer und mit einer fragilen Abwehr antrat.
Defensive Schwächen wurden durchgehend sichtbar, als Kevin Diks in der 57. Minute einen Handball‑Elfmeter verfehlte und die Gegner im zweiten Halbzeitabschnitt Raum für einen zweiten Elfmeter nutzten. Die Heimmannschaft erlitt zudem in der Nachspielzeit (90+5) einen Handball‑Elfmeter, was die anhaltenden Probleme in der Abwehr unterstreicht.
Derby gegen Borussia Mönchengladbach entscheidet über René Wagners Zukunft bei 1. FC Köln
Sportdirektor Rouven Schröder sucht nach einem Retter
Sportdirektor Rouven Schröder gab die Dringlichkeit zu, vor dem Derby gegen den 1. FC Köln am 11. Oktober einen neuen Cheftrainer zu finden, und sagte: „Wir haben mittlerweile einen klaren Favoriten“, während er Horst Steffen und Christian Titz als Kandidaten ausschloss.
Fünfzigtausend Zuschauer sahen eine Fohlenelf, die Sicherheit und Fehlerminimierung priorisierte, doch das Fehlen von Toren durch Florian Neuhaus, Isac Lidberg und Shuto Machino konnte die eklatanten Defensivmängel nicht ausgleichen.
Im Spiel erzielte Neuhaus zudem sein erstes Tor seit Mai 2024, nur damit die Gegner schnell konterten, was die schmale Grenze zwischen Hoffnung und Enttäuschung für die Gladbacher Fans unterstreicht.