Frühes Gegentor belastet die Schweiz, Kobel betont starke Reaktion
Die SUI‑Nationalmannschaft geriet im Nations‑League‑Match gegen Slowenien in Luzern bereits nach 1 Minute und 28 Sekunden durch ein Eigentor von Gregor Kobel in Rückstand, noch vor dem Ende der ersten Halbzeit. Der Torwart bezeichnete den Start als Horror, hob jedoch die sofortige Reaktion des Teams hervor.
Stimmungsvolle Begrüßung in Luzern
Die Fans in Luzern empfingen die Nati mit großer Vorfreude, denn es war das erste Heimspiel seit der WM. Die Atmosphäre war laut und herzlich, alles war bereit für einen schönen Fußballabend. Die ungewohnte Situation, früh zurückzubleiben, wurde von den Zuschauern jedoch mit lautstarken Anfeuerungen begleitet.
Spielverlauf und Trainerstimmen
Kobel musste den Ball hinter sich aus dem Netz fischen, ein Gefühl, das er in dieser Nations‑League‑Kampagne noch nicht kannte. «Für uns war das natürlich ein Horrorstart. Aber es war auch eine sehr gute Reaktion von uns, dass wir uns nicht beeinflussen liessen», sagte Kobel nach dem Spiel. Jan Oblak kommentierte das slowenische Eigentor: «Klar sieht er beim ersten Tor nicht gut aus, aber das gehört dazu. Was ihn dann natürlich auszeichnet ist, dass er weitermacht und cool bleibt, dass er sich nicht beeinflussen lässt.»
Dan Ndoye brachte kurz vor der Pause den Ausgleich, nachdem das Eigentor der Slowenen das Spiel wieder offen machte. Nati‑Trainer Murat Yakin lobte die Gegenwehr: «Eine super Reaktion», und Remo Freuler ergänzte: «Wir müssen heute auch bescheiden sein, wir haben nicht unser bestes Spiel und unser bestes Potenzial abgerufen.»
Drei Gastgeschenke sichern der Nati klaren Sieg in Luzern
Johan Manzambi erklärte, dass er die berühmten «Ballon‑d’Or»-Gesänge der Fans nicht gehört habe, wolle aber beim nächsten Mal darauf achten. Nach einer Aktion in der Schlussphase bestätigte er, dass sein Knie in Ordnung sei: «Es ist alles okay, auch das Knie. Ich weiss, dass mein Knie gesund ist und habe keine Gedanken mehr daran.»
Yakin wies darauf hin, dass Manzambi sein drittes Spiel von Beginn an sei und er nach einer langen, schwierigen Verletzung vorsichtig bleiben müsse. Er betonte, dass solche Spieler nicht gern ausgewechselt würden, und nannte Winsley Boteli sowie Alvyn Sanches als mögliche Alternativen.
Für das kommende Duell gegen Nordmazedonien könnte Manzambi eine Pause erhalten, während die Trainer die Aufstellung weiter prüfen. Die Nati bleibt damit flexibel für die nächsten Nations‑League‑Spiele.