Frühere Kapitäne setzen Joshua Kimmich unter Druck wegen Stammplatz
DFB‑Kapitän Joshua Kimmich steht erneut im Fokus, weil ehemalige Nationalspieler seine Stammposition im Team infrage stellen. Nach Einsätzen gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) wird diskutiert, ob er weiterhin zum Startelf‑Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp gehört und ob seine Leistung die Erwartungen erfüllt.
Stimmen der ehemaligen Kapitäne
Oliver Kahn äußerte in einer RTL‑Expertenrunde vor dem Nations‑League‑Spiel, dass der Bayern‑Profispieler „nicht mehr hundertprozentig“ einen Stammplatz habe. Der frühere Torhüter betonte, dass Kimmich sich unter Druck fühle.
Lothar Matthäus, 65, sagte: „Wenn Kimmich die Leistung bringt, dann ist er natürlich gesetzt.“ Er fügte hinzu, dass bei stärkerer Konkurrenz von Aleksandar Pavlović und Tom Bischof sowie einer anderen Sichtweise von Jürgen Klopp Kimmich es schwer haben könnte.
Matthäus erinnerte zudem an Kimmichs Auftritt in Amsterdam und bezeichnete ihn als den besten deutschen Feldspieler, weshalb er die aktuelle Diskussion nicht nachvollziehen könne.
Der 31‑jährige Kimmich fehlt am Sonntag in Thessaloniki, weil er nach den Einsätzen gegen die Niederlande und Griechenland nicht mehr im zweiten Kader von Jürgen Klopp ist.
Mit einem neu formierten Mittelfeld aus dem Bayern‑Duo Pavlović und Bischof sowie Florian Wirtz feierte die DFB‑Auswahl in München den 2:0‑Sieg gegen Serbien.
Michael Ballack, ebenfalls Ex‑Nationalspieler, betont, dass Klopps Entscheidung Kimmich nicht schwäche, aber andere Mittelfeldakteure ihn schnell überholen könnten.