Früher Sieg lässt Valentina Höll nach dem fünften WM-Gold jagen
Mountainbikerin Valentina Höll sicherte sich ihren fünften Gesamtweltcup nach einem dritten Platz in Les Gets, wodurch ihr Vorsprung unanfechtbar wurde, und sie will nun nächste Woche ein fünftes WM‑Gold in Val di Sole hinzufügen. Die 24‑jährige Salzburgerin, die im Juni die Rennen in Lenzerheide, Schweiz, dominierte, baute einen Vorsprung von 605 Punkten gegenüber der Zweitplatzierten Harriet Harnden auf und sicherte den Titel mit zwei Rennen Rest.
Früher Sieg nach Les Gets
Bei der Generalprobe am Samstag im französischen Ferienort Les Gets finishte die Downhill‑Ass Valentina Höll hinter der Britin Harriet Harnden und der Französin Marine Cabirou und belegte den dritten Platz. Die Top‑drei waren nur um 1,426 Sekunden getrennt, was den harten Wettbewerb unterstreicht. Nach dem dritten Platz in Les Gets´nicht, festigte das Ergebnis ihre nicht einholbare Position.
SCHMID berichtete, dass Höll ihren Vorsprung auf 605 Zähler gegenüber der nun zweitplatzierten Harnden in der Gesamtweltcup‑Rangliste ausbaute. Die Differenz ist mathematisch unmöglich in den verbleibenden Veranstaltungen zu verringern. Im Rückblick auf die Leistung sagte Höll: “Ich bin 24, das ist schon ziemlich crazy, dass man das schon zwei Rennen vor dem Ende abschließen kann.” Der Bericht wurde von APA am 22 August 2026 veröffentlicht.
Val di Sole Showdown nächste Woche
Die kommende Woche in Val di Sole bietet Höll die Chance, ihr fünftes WM‑Gold zu holen und damit ihre Gesamtweltcup‑Bilanz zu ergänzen. Als amtierende Weltmeisterin tritt sie mit Zuversicht an und will den Titel zu ihrem Lebenslauf hinzufügen. Das Rennen findet im italienischen Austragungsort Val di Sole statt.
Männer‑Downhill und Team‑News
Im Männer‑Downhill finishte der Ex‑Vize‑Weltmeister Andreas Kolb hinter Max Alran (FRA), der den zweiten Platz belegte. Das Ergebnis unterstrich die Tiefe des Wettbewerbs in beiden Geschlechtern bei den Weltcup‑Veranstaltungen. Ein Neues Team wurde als Geburtstagsgeschenk für die Weltmeisterin (Weltmeister) angekündigt, um ihre Erfolge zu feiern.
SCHMID bemerkte, dass “Besser kann man sich vor den Mountainbike‑Weltmeisterschaften nicht Selbstvertrauen holen,” und betonte das Vertrauen, das Höll aus ihren dominanten Leistungen zieht. Ihr früher Sieg im Gesamt‑Weltcup veranschaulicht das Niveau der Vorbereitung, das sie in jedes Rennen einbringt.