WM
Früher Schock in Atlanta gefährdet Englands WM-Hoffnungen
Im Atlanta Stadium überraschte der DR Kongo England mit einem Sieben‑Minuten‑Tor von Brian Cipenga, sodass die Drei Löwen früh im Eröffnungsspiel der WM zurücklagen und ihre K.o.-Ambitionen in Zweifel gerieten. Das frühe Gegentor fiel noch vor der vorgeschriebenen Hydrationspause in der ersten Halbzeit und das Spiel droht nun Englands historische WM‑Probleme weiter zu vertiefen.
Der DR Kongo, weltweit auf Platz 35, ging bereits nach sieben Minuten in Führung, als Brian Cipenga den Ball im Netz versenkte. England, trainiert von Thomas Tuchel, musste von Anfang an hinterherjagen.
Das Spiel der Drei Löwen vor der vorgeschriebenen Hydrationspause in der ersten Halbzeit mangelte an Dringlichkeit. Ihre Versuche, den Ausgleich zu erzielen, wirkten zögerlich und schufen keine klaren Chancen.
Das frühe Defizit hat Englands K.o.-Ambitionen auf ein wackeliges Fundament gestellt. Das Eröffnungsspiel stellt nun den schlechtesten möglichen Start für die Titelverteidiger Englands dar.
Historische Daten unterstreichen die Schwere der Lage: Seit dem Gewinn der WM 1966 hat England noch nie ein WM‑Spiel gewonnen, in dem sie zuerst ein Gegentor kassierten, eine Serie von 13 Begegnungen. Das Muster verdeutlicht eine langjährige Schwäche im Turnierbetrieb.
Setzt sich dieser Trend fort, könnte die sechzigjährige Serie der Enttäuschungen weiter vertieft werden. Fans und Experten gleichermaßen werden genau beobachten, ob England die Erzählung umkehren kann. Das Ergebnis der nächsten Spiele wird entscheiden, ob die Drei Löwen den Kreislauf durchbrechen können.