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Freiburgs reformkurs bremst Berliner und Gladbacher aufbruch

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Freiburgs reformkurs bremst Berliner und Gladbacher aufbruch

Freiburgs Trainer Julian Schuster, der sich selbst nicht als Revoluzzer, sondern als vorsichtiger Reformer versteht, zeigt im Schwarzwald, dass die „Reformer aus dem Schwarzwald“ mit Bedacht neue Spielideen einführen – ein Ansatz, der den Tabellenkeller der Berliner und Gladbacher Klubs beleuchtet.

Lustrinellis Berliner Ankündigung

AFP berichtete, dass die Klubs in Berlin und Mönchengladbach ihren Fußball neu erfinden wollten, doch nach wenigen Spielen stehen sie bereits im Tabellenkeller. Gut, dass es ein Beispiel gibt, wie Neuerungen gelingen können.

Am Anfang Juli stand Mauro Lustrinelli auf einem Berliner Trainingsplatz und verkündete so etwas wie die Fußballrevolution von Köpenick. Der Schweizer Revoluzzer sprach von einer Spielweise, die Begeisterung entzünden würde, „in ganz Köpenick und darüber hinaus".

Lustrinelli betonte, ein „Winning Team" solle aus Union Berlin werden – eine Mannschaft mit „Top‑Team‑Spirit". Diese Vision sollte man sich merken, teilen und nicht einfach verscherzen.

Eugen Polanski, Kollege von Schuster, erzählte vor der Saison, dass sein Klub künftig die „Idee eines schönen, taktisch und technisch hochwertigen Fußballs" wiederbeleben wolle. „Eine andere Energie, ein anderes Auftreten, eine höhere Aktivität", sagte er.

Am Sonntag erhielt Polanski die Freistellung, weil in den ersten drei Saisonspielen vieles schlechter geworden war. Union Berlins Stilumkehr begeisterte gegnerische Stürmer, die in drei Spielen zehn Tore gegen die umgekehrten Berliner schießen durften.

Die Erneuerer aus Gladbach und Berlin belegen mit ihren Mannschaften zwei der drei Abstiegsplätze. Schuster, der im Sommer 2024 zum Freiburg‑Trainer ernannt wurde, betont: „Erst mal ist es auch da wichtig, das mitzunehmen, was die Mannschaft auszeichnet" und fügt hinzu: „Grundsätzlich geben wir uns aber Zeit … Neues entstehen zu lassen".

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