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Freiburg grätscht Eintracht für ein 10‑Millionen‑Euro‑Juwel im Endspurt
Louey Ben Farhats Marktwert ist nach seiner Durchbruchssaison bei Karlsruher SC auf €10 Millionen gestiegen und löst ein Transfer‑Umwerben aus, während Eintracht Frankfurt und SC Freiburg um den 20‑Jährigen vor dem 1 September‑Deadline kämpfen.
Das 20‑jährige Offensivtalent, das KSC‑Juwel genannt wird, steht seit Wochen im Zentrum intensiver Gerüchte. Berichten zufolge wurde im Juni eine mündliche Einigung zwischen Eintracht Frankfurt und dem Lager des Spielers erzielt, und Farhat hat wiederholt gesagt, sein Herzenswunsch sei ein Wechsel an den Main.
Finanzielle Kluft bremst Deal
Trotz der klaren Absicht hat sich der Transfer wegen unterschiedlicher finanzieller Vorstellungen verzögert. Frankfurt soll rund neun Millionen Euro geboten haben, während Karlsruher SC auf einer zweistelligen Millionen‑Ablöse besteht. Sport‑Geschäftsführer Mario Eggimann erklärte: "Wir haben uns ganz klar positioniert, dass es einen Preis hat."
Farhat bleibt bis 2029 vertraglich an Karlsruher SC gebunden, wodurch der Verein keinen Verkaufsdruck hat. Die Badener fordern zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung, was eine weitere Ebene zu den Verhandlungen hinzufügt.
Freiburg steigt ins Rennen ein
Plötzlich hat SC Freiburg Interesse gezeigt und betritt das Spielfeld, wie Transfer‑Experte Florian Plettenberg berichtet. Die Breisgauer befinden sich bereits in konkreten Gesprächen mit dem Lager des Spielers und stellen die Frankfurter Seite vor eine neue Herausforderung.
KSC‑Trainer Maximilian Senft warnte, dass der junge Spieler sich in einer "herausfordernden Situation" befindet und sich auf "alle Szenarien" vor dem 1 September‑Deadline vorbereitet hat.
Mit dem nahenden Deadline‑Tag sieht der Markt mehrere Erstligisten, die das Juwel im Visier behalten. Der hohe Marktwert und die starken Leistungen im Karlsruher Trikot haben Farhat zu einem der größten Gewinner der jüngsten Zweitliga‑Saison gemacht und verstärken den Wettbewerb um seine Unterschrift.