Champions League FRAUEN
Frauen-Bundesliga Wolfsburg und Frankfurt verpassen Champions League
Frauen-Bundesliga Wolfsburg und Frankfurt haben in der Qualifikation zur Champions League das Weiterkommen verpasst, sodass nur noch der FC Bayern München die deutsche Liga im europäischen Wettbewerb vertritt. Die Niederlagen beenden die Hoffnungen beider Top‑Teams für die kommende Saison und lassen die Fans enttäuscht zurück.
Qualifikationsniederlagen im Detail
Eintracht Frankfurt verlor im Rückspiel gegen Paris Saint‑Germain nach Verlängerung mit 1:5, nachdem das Hinspiel 1:1 geendet hatte. VfL Wolfsburg hingegen musste das Elfmeterschießen gegen Inter Mailand mit 4:5 abgeben, obwohl sie das Hinspiel zu Hause mit 2:0 gewonnen hatten.
„Jetzt fühlt sich alles erst mal sehr leer an“, sagte VfL‑Trainer Stephan Lerch nach dem Ausscheiden. „Es ist natürlich sehr enttäuschend, wir haben keine Worte. Wir müssen das gemeinsam durchstehen“, ergänzte er.
Folgen für die Liga und Ausblick
Eintracht‑Kapitänin Laura Freigang äußerte nach der 1:5‑Niederlage: „Es wird schwer, sich darauf zu freuen, um ehrlich zu sein. Wir fallen hinten raus und zerfallen.“
Im Sommer wechselten Nationalspielerinnen wie Selina Cerci zu FC Arsenal, Vivien Endemann zu FC Liverpool, Carlotta Wamser zu Manchester City und Elisa Senß zu Real Madrid. Auch internationale Stars wie Georgia Stanway verließen die Liga. Die Abwanderung von immer mehr Nationalspielerinnen ins Ausland verschärft die Sorgen der Bundesliga und stellt die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Frauenfußballs infrage. Die Bildunterschrift lautet (Quelle: IMAGO/HMB Media/Madeleine Fantini) Vorlesen Aktuelle Zeit: 0:00 Gesamtdauer: 0:00 Artikel. 1 x Artikel teilen.
Das Aus der Wolfsburgerinnen in der Champions League ist ein schwerer Rückschlag. Die anhaltende Unruhe im Frauenfußball ist ein Spiegelbild des Jahres vor der Weltmeisterschaft in Brasilien. Während die deutsche Nationalspielerin Lara Prašnikar als Stürmerin weiterhin für die Mannschaft kämpft, fragt man sich, ob die Liga genug Mehrwert bietet, um die Deutschen und internationalen Spielerinnen zu halten. Er betont, dass die Infrastruktur im Vergleich zu anderen Ligen noch ausbaufähig sei. Der neu gegründete Ligaverband plant ab 2027 mehr Professionalität, Sichtbarkeit und bessere Vermarktung, um die Dauer der Liga zu sichern. Beim außerordentlichen DFB‑Bundestag am 18. September soll die Selbstständigkeit beschlossen werden, damit das Team der Frauen‑Bundesliga langfristig stärker wird. Fu ist die Abkürzung für Fußball. Das