WM
Frankreichs Mittelfeldproblem: Tchouaméni fällt aus, Koné rückt nach
Frankreich geht am Samstag in das Achtelfinale der Weltmeisterschaft gegen Paraguay ohne den Mittelfeldspieler Aurélien Tchouaméni, der sich am Freitag bei der letzten Trainingseinheit eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat. Das bedeutet, dass der Real-Madrid-Spieler das Spiel verpassen wird, nachdem er in drei Partien des Turniers in der Startelf stand.
Tchouaméni, der Vizekapitän der Mannschaft, spürte während der Einheit Schmerzen im Oberschenkel und wurde für die anstehende Partie ausgeschlossen. Die Verletzung wurde bereits am frühen Freitagmorgen gemeldet.
Er hat bei dieser Weltmeisterschaft drei Spiele für Frankreich bestritten, alle davon als Stammspieler. Seine Abwesenheit hinterlässt eine Lücke im Mittelfeld für die K.-o.-Phase.
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Die Trainer gehen davon aus, dass Tchouaméni rechtzeitig zu den Viertelfinals wieder fit sein wird, falls Frankreich weiterkommt. Der Viertelfinalgegner wird der Sieger des Spiels zwischen Kanada und Marokko sein, das ebenfalls am Samstag ansteht.
Manu Koné von AS Rom gilt als wahrscheinlicher Ersatz. Der Mittelfeldspieler der Roma hat bereits zwei WM-Spiele für Frankreich in der Startelf bestritten.
Koné saß beim Achtelfinalspiel gegen Schweden auf der Bank, was seine Einsatzbereitschaft unterstreicht. Seine Einwechslung sorgt für Kontinuität im Mittelfeld trotz des Rückschlags.
Sollte Frankreich Paraguay besiegen, wartet am selben Tag der Sieger aus dem Kanada-Marokko-Spiel als nächster Gegner – was die Entscheidung über die Aufstellung zusätzlich beschleunigt. Das Team wird darauf abzielen, den Sieg zu sichern und gleichzeitig die Umstellung im Mittelfeld zu managen.