Frankfurter Vereinslegende kritisiert hütters Disziplin, fordert klarheit
Frankfurter Vereinslegende Alex Meier äußert in einer Medienrunde, dass sich bei Eintracht Frankfurt unter Trainer Adi Hütter deutlich mehr Disziplin und klare Abläufe etabliert haben als in der vorangegangenen Saison. Er betont, dass die neuen Strukturen bereits in den ersten Spielen spürbar seien.
Klare Regeln unter Hütter
Meier kritisierte die vorherige Saison als zu locker und hob hervor, dass Hütter von Anfang an klare Vorgaben setze. In der Medienrunde erklärte er, dass die laxen Abläufe insbesondere im Alltag, etwa beim Essen, problematisch gewesen seien.
Ein Foto von Alex Grimm zeigt Hütter, der auf klare Regeln pocht. Meier erinnerte sich, dass früher das Erscheinen der Spieler beim Essen, egal ob früh oder spät, und die Kleidung kaum beachtet wurden, während jetzt von Beginn an eindeutige Vorgaben gelten.
Meier ist seit dem Sommer fest Teil des Trainerteams des Österreicher Hütter. Zuvor hatte er im Januar, nach der Trennung von Dino Toppmöller, interimistisch im Stab von Dennis Schmitt mitgearbeitet, wobei er selbst in einer sportlich schwierigen Phase zum Trainerstab gestoßen war.
Sportlich sieht Meier das Zwischenfazit trotz der veränderten Abläufe noch nicht durchweg positiv. Die Eintracht sammelte aus den ersten vier Spielen fünf Punkte, doch vor dem 2:2-Unentschieden gegen den SC Freiburg fehlte seiner Meinung nach das Soll, wodurch möglicherweise zwei Punkte im Vergleich zu früheren Jahren ausblieben.
Meier kritisiert, dass Frankfurt noch nicht über die gesamte Spielzeit dominant auftreten könne und verweist auf frühe Gegentore direkt nach dem Anpfiff oder Wiederanpfiff. Für die junge Mannschaft sei es danach schwierig, wieder Ruhe ins Spiel zu bringen, obwohl Hütter klare Strukturen geschaffen habe; sportlich bliebe dennoch Arbeit.