WM
Französisches Defensivduo erwartet Lamine Yamal im Dallas-Halbfinale
Die Ersatz‑Innenverteidiger Maxence Lacroix und Ibrahima Konaté sprachen ein paar Stunden bevor die französische Mannschaft nach Dallas abreisen sollte, mit den Medien im WM‑Basislager am Stadtrand von Boston. Sie gingen darauf ein, wie Les Bleus Lamine Yamal im Halbfinale am Dienstag eingrenzen wollen.
Den beiden französischen Verteidigern wurde gezielt nach Les Bleus Plänen gefragt, den Stürmer von Barcelona im bevorstehenden Duell zu neutralisieren. Ihre Aussagen kamen nach Spaniens Sieg über Belgien, ein Ergebnis, das die spanische Bedrohung deutlich machte.
Lacroix antwortete: „Ich würde nicht sagen, dass wir Angst haben. Wir kennen unsere Qualitäten. Wir wissen, dass Spanien ebenfalls über ein großartiges Team verfügt und ein sehr gutes Turnier gespielt hat.“ Er fügte hinzu, dass der französische Fokus weiterhin auf dem Sieg liege.
Er fuhr fort: „Wie verteidigt man gegen ihn? Nun! Er ist ein sehr guter Spieler, er hat im Laufe dieser WM bereits mehrfach gezeigt, dass er gefährlich sein kann, aber wir besitzen Qualität in der Abwehr. Wir haben nicht viele Tore und Chancen zugelassen. Ich denke, wir werden die Aufgabe erledigen.“
Konaté, der im neuntorigen Thriller, als Frankreich im letzten Jahr gegen Spanien verlor, betonte, dass das Ziel nicht sei, sich auf einen einzelnen Spieler zu konzentrieren. „Ehrlich, das ist nicht, woran wir denken“, sagte er. „Spanien ist ein außergewöhnliches Team mit viel Qualität, aber das Ziel ist nicht, sich auf einen bestimmten Spieler zu fokussieren. Es geht nicht nur um Lamine, sondern um das gesamte Team.“
Les Bleus fliegen am Sonntagnachmittag nach Texas, nachdem sie am Wochenende nach einem freien Tag zwei Trainingseinheiten absolviert haben. Die französische Mannschaft bereitet sich auf das Halbfinale vor und managt dabei die Belastung der Spieler.
Die Stamm‑Innenverteidiger William Saliba und Dayot Upamecano fehlten bei der Samstagssitzung, da das Trainerteam kleinere Verletzungsprobleme betreut. Ihre Abwesenheit unterstreicht die Tiefe der französischen Abwehr