Formstarker Füllkrug sagt, er spielt nicht für die Nationalmannschaft

Niclas Füllkrug zeigte beim 3:2‑Sieg in Mainz erneut seine Treffsicherheit, traf zweimal vom Elfmeterpunkt und ließ die Menge jubeln, doch er betonte, dass er nicht für die Nationalspieler‑Platzierung spiele, sondern ausschließlich für sein Team Werder Bremen.
Zurück bei Werder Bremen
Der 1,89 Meter große Mittelstürmer ist seit Kurzem wieder zu Hause bei Werder Bremen, seinem Leib‑und‑Magen‑Klub. Geboren in Hannover, entwickelte er sich bei Hannover 96 zum Angreifer mit Perspektiven. Dort fühlt er sich in seiner fußballerischen Heimatstadt besser verstanden und arbeitet eng mit Trainer Daniel Thioune zusammen.
In Mainz traf Füllkrug in der 7. Minute unten links und wieder in der 25. Minute oben links, beide Treffer per Elfmeter, was den 2:0‑Platz für die Grün‑Weißen sicherte. Ludovit Reis erhöhte später auf 3:1, während Caci und Lee die Mainzer zu 1:2 bzw. 2:3 brachten. Trotz der Gegenwehr blieb das Ergebnis 3:2.
Frühere Auslandsstationen
Vor seiner Rückkehr sammelte Füllkrug Erfahrungen bei West Ham United in der Premier League und bei AC Mailand in der Serie A. In beiden Ligen hinterließ er kaum Spuren, doch die Ausflüge gaben ihm die Freiheit, sich nun voll für Werder zu engagieren. Die Zeit im Ausland war für ihn ein Mal, das er nun hinter sich lässt.
Niclas Füllkrug zuckt bei Rückruf Deutschlands, während Werder trifft
Bundestrainer Jürgen Klopp hatte kürzlich bemerkt: „Niclas Füllkrug schießt in der Bundesliga ein Tor nach dem anderen, aber er ist 33, das ist nicht meine Schuld.“ Füllkrug reagierte nach dem Sieg mit den Worten: „Er hat ja zwei Fakten aufgezählt, das war ja ohne Meinung.“ Damit machte er deutlich, dass er nicht um die Nationalspieler‑Platzierung wirbt.
In den letzten sechs Bundesligaspielen traf der von West Ham geliehene Stürmer achtmal und führt damit die Torschützenliste an. Sollte er am nächsten Samstag gegen die TSG Hoffenheim erneut treffen, glich er Rudi Völlers Rekord von sieben aufeinanderfolgenden Spielen mit Tor aus der Saison 1982/83. Dennoch betont er, dass Rekorde für ihn nicht das Hauptziel seien.
Füllkrug lobte das Innenverteidiger‑Duo Amos Pieper und Marco Friedl als „eine Klasseleistung“ und würdigte den Comeback des außenangreifenden Mitchell Weiser. Er genießt das Wissen, dass Werder überraschend und offensiv breit aufgestellt sei und lieber 3:2‑ oder 4:3‑Siege als 1:0‑Erfolge erziele. So bleibt er der unermüdliche Leader im Team.