Fohlen-Fehlstart: Ex-Gladbacher Yannik Engelhardt kritisiert Situation
Der ehemalige Gladbacher Yannik Engelhardt hat sich zum Fohlen-Fehlstart geäußert, nachdem Borussia Mönchengladbach nach drei Niederlagen in den ersten drei Saisonspielen am Tabellenende steht und die Lage des Cheftrainers Eugen Polanski stark ins Wanken gerät. Porcelli/GettyImages Die Situation verschärft sich bereits zum Saisonbeginn und wirft Fragen zu den Erwartungen und Auftritten der Fohlen auf.
Drei Niederlagen und Tabellenende
Nach drei Niederlagen in den ersten drei Saisonspielen befindet sich Borussia Mönchengladbach am letzten Tabellenplatz. Die bisherigen Auftritte der Fohlen hinterlassen eine Menge Fragezeichen und zeigen, dass die Erwartungen noch nicht erfüllt sind. Die Lage am Niederrhein wird deshalb als kritischer Fehlstart bezeichnet.
Ex-Gladbacher kritisiert Situation
Yannik Engelhardt, der am Samstag ein Doppelpack gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber in der Vorsaison erzielte, spricht nun offen über die Situation. Der 25‑jährige Mittelfeldspieler absolvierte in der letzten Saison 33 Pflichtspiele als Leihspieler von Como Calcio mit der Gladbacher Raute auf der Brust. Nach seiner Rückkehr nach Italien im Sommer wechselte er zwar zurück in die Bundesliga, jedoch zum SC Freiburg und nicht zu Gladbach.
Daniela Porcelli
Bei dem gestrigen 0:5‑Ergebnis der Gladbacher gegen Freiburg wuchsen die Sorgen um die Fohlenelf weiter. Und nach diesem Fehlstart bleibt die Frage, ob Cheftrainer Eugen Polanski seinen Stuhl noch halten kann.
Der 25‑jährige Engelhardt sagte nach dem Spiel: „Ich fand sie gar nicht so harmlos in der Anfangsphase. Aber mir tut das schon ein bisschen weh für meine alten Mitspieler. Ich habe dann natürlich auch die Fans erlebt, wie sie fast sarkastisch waren.“
Er fügte hinzu: „Ich wünsche dem Verein nur das Beste, habe Gladbach letztes Jahr wirklich lieben gelernt, auch wenn es eine schwierige Saison war. Ich drücke ihnen die Daumen, hoffentlich bekommen sie bald die Kurve.“
Engelhardt erklärte, dass er beim ersten Treffer bewusst nicht jubelte, beim zweiten jedoch mehr Freude zeigte: „Bei meinem ersten Treffer habe ich extra nicht gejubelt, aber es war mein erster Doppelpack in der Bundesliga, da war dann schon ein bisschen mehr Freude dabei.“