Florentino Perez erneut zum Präsidenten von Real Madrid gewählt
Florentino Pérez wurde erneut zum Präsidenten von Real Madrid gewählt. Er sicherte sich 65 Prozent der Stimmen gegenüber Herausforderer Enrique Riquelme. Der 79‑jährige Präsident verlängerte sein Mandat im Santiago Bernabéu.
Die Wahl war die erste umkämpfte Wahl bei Real Madrid seit zwei Jahrzehnten. Sie stellte den ersten echten Wettbewerb seit 2004 nach fünf unangefochtenen Durchgängen dar. Mehr als 100.000 Madrid-Mitglieder waren wahlberechtigt.
Pérez rief die Wahl aus, obwohl sein aktuelles Mandat noch bis 2029 läuft. Er stellte die Abstimmung als Chance dar, nach einer Saison ohne großen Titel die Unterstützung zu bekräftigen. Nach dem Ergebnis bezeichnete Pérez den Ausgang als eine der stärksten Wahlleistungen in der Geschichte des Vereins.
Casillas unterstützt Mourinhos Rückkehr zu Real Madrid und warnt vor alten Konflikten
Pérez bestätigte, dass José Mourinho nach seiner Wiederwahl als neuer Trainer eingesetzt wird. Eine offizielle Ankündigung von Mourinhos Rückkehr wird in den kommenden Tagen erwartet. Pérez signalisierte zudem Pläne, mehrere Bereiche des Kaders im bevorstehenden Transfermarkt zu verstärken. Enrique Riquelme, ein 37‑jähriger Unternehmer, sagte, seine Kampagne habe wichtige Themen für die zukünftige Ausrichtung des Vereins hervorgehoben. Er warnte vor möglichem externen Investment und forderte Reformen in der Vereinsführung. Pérez beginnt nun ein weiteres Kapitel mit der Erwartung, Titel zu holen. Er wird Mourinhos Rückkehr überwachen und den Verein durch einen entscheidenden Sommer führen.