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Bundesliga

Flop‑Transfers reißen Borussia Mönchengladbach weiter ins Abseits

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Flop‑Transfers reißen Borussia Mönchengladbach weiter ins Abseits

Borussia Mönchengladbach hat seit dem vierten Tabellenplatz in der Saison 2019/20 einen kontinuierlichen Abwärtstrend erlebt, den Experten vor allem auf acht missglückte Transferentscheidungen seit 2020 zurückführen. Das von Christian Verheyen verdeutlicht die aktuelle Lage der Fohlen, die heute am Tabellenende um den Klassenerhalt kämpfen.

Zwischen 2015 und 2020 erreichte die Borussia Mönchengladbach viermal ein Top‑fünf‑Ergebnis in der Bundesliga. Diese Phase folgte auf die späten 2010er‑Jahre, in denen die Fohlen regelmäßig im oberen Tabellenbereich zu finden waren. Der vierte Platz in der Saison 2019/20 markierte den Höhepunkt dieser erfolgreichen Periode.

Nach dem vierten Tabellenplatz 2019/20 begann ein stetiger Abwärtstrend. In der Saison 2020/21 erreichte Gladbach noch den achten Rang, doch in den darauffolgenden Jahren pendelte das Team zwischen Platz zehn und vierzehn. Aktuell befindet sich die Borussia Mönchengladbach am Tabellenende der Bundesliga.

Der Rückgang wird auch mit einer suboptimalen Kaderpolitik erklärt. Während teure Neuzugänge nicht die erwartete Leistung brachten, verließen zahlreiche Stars das Team ablösefrei. Diese Kombination schwächte die Wettbewerbsfähigkeit der Fohlen erheblich.

Nach dem Ende der eigentlich erfolgreichen Eberl‑Ära im Jahr 2022 konnten weder Roland Virkus noch Nils Schmadtke überzeugende Ergebnisse erzielen. Seit Oktober 2025 ist Rouven Schröder sportlich verantwortlich, doch seine Transferstrategie im vergangenen Sommer wurde von Beobachtern ebenfalls kritisiert. Die mangelnde Kontinuität im Management trug zur Instabilität bei.

Jonas Omlin – ein teurer Fehlgriff

Jonas Omlin wurde am 19. Januar 2023 für eine Ablösesumme von neun Millionen Euro als Nachfolger von Yann Sommer verpflichtet. Der Schweizer wurde schnell zum Kapitän ernannt und zeigte zunächst konstante Leistungen. Mit der Zeit ließ seine Form nach, während Moritz Nicolas stärker wurde und Omlin zunehmend in die zweite Reihe abrutschte. Verletzungsprobleme im Alter von zweiunddreißig Jahren beschleunigten den Abstieg, und im Sommer 2026 wechselte er nach einem Leih‑Intermezzo bei Bayer Leverkusen ablösefrei zum FC Basel.

Ramy Bensebaini – Nulltarif trotz Marktwert

Ramy Bensebaini verließ die Borussia Mönchengladbach am 1. Juli 2023 ohne Ablösesumme, nachdem sein Vertrag ausgelaufen war. Der Linksverteidiger, der im Sommer 2019 aus Rennes kam, schloss sich vier Jahre später Borussia Dortmund an. Laut Kritik von Roland Virkus hätte der Verein zu diesem Zeitpunkt eine beachtliche Summe erzielen können, doch das Geschäft wurde zu einem kostenlosen Transfer.

Die Kombination aus überteuerten Fehlkäufen und kostenlosem Abgang von Schlüsselspielern hat die finanzielle und sportliche Lage der Gladbach stark belastet. Experten sehen in den genannten Transferflops einen wesentlichen Grund dafür, dass die Fohlen heute am Tabellenende kämpfen, anstatt um europäische Plätze zu ringen.

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