Finanzprobleme zwingen Getafe, Carvajal‑Deal zu streichen
In einer Mittwochmorgen‑Pressekonferenz erklärte Getafe‑Präsident Angel Torres, dass die geplante Verpflichtung des ehemaligen Real Madrids Ex‑Kapitäns Dani Carvajal endgültig gescheitert sei, weil das Financial‑Fair‑Play‑Limit des Klubs bereits überschritten sei. Er sagte vor einem Journalisten der TV‑Sendung El Chiringuito, dass es „nichts“ und „alles ist geplatzt“ gebe.
Finanzielle Hürden verhindern Deal
Nach 13 Jahren bei den Königlichen wurde Carvajals Vertrag im Sommer nicht verlängert. Getafe hatte große Hoffnungen, den erfahrenen Rechtsverteidiger zu verpflichten, doch nun scheint der Traum des spanischen Erstligisten geplatzt zu sein.
Laut der spanischen Sportzeitung verursacht das Financial‑Fair‑Play‑Problem, dass Getafe bereits seine Gehaltsobergrenze gesprengt hat. LaLiga könne deshalb keine weitere Verpflichtung genehmigen.
Torres betonte, dass es derzeit keine Neuigkeiten gebe und man nichts verkünden könne, solange keine Einigung vorliege. Trotzdem versicherte er, dass der Verein weiterhin an einer Lösung arbeite.
Carvajal erzielt Einigung mit Getafe und bleibt in Madrid
Carvajal hatte in der vergangenen Saison wegen Verletzungen einen Großteil der Spielzeit verpasst. Zusätzlich musste er sich mit Trent Alexander‑Arnold, der kostenfrei von Liverpool kam, um die Rechtsverteidigerposition messen.
Aufgrund seines Alters entschieden die Verantwortlichen von Real Madrid, Carvajal im Sommer ziehen zu lassen und Denzel Dumfries von Inter Mailand als namhaften Ersatz zu verpflichten.
Carvajal absolvierte 451 Pflichtspiele für Real, erzielte 14 Tore und gab 66 Vorlagen. Mit dem Klub gewann er sechsmal die Champions League, viermal die Meisterschaft und zweimal den Pokal.
Trotz des geplatzten Transfers bleibt Carvajal einer der erfolgreichsten Spieler in der Geschichte des spanischen Rekordvereins.