WM
FIFA verteidigt verlängerte WM‑Halbzeitshow trotz rechtlicher Bedenken
Die FIFA hat die Halbzeitpause des WM-Finales am Sonntag im MetLife Stadium verlängert und eine 11‑minütige Halbzeitshow mit den Pop‑Ikonen Madonna, Shakira und Justin Bieber hinzugefügt. Die Entscheidung, die vor dem Spiel bekannt gegeben wurde, verwandelt die traditionelle 15‑minütige Pause in ein hochkarätiges Unterhaltungssegment.
Indem die Pause über das 15‑minütige Limit der Spielregeln hinaus verlängert wird, will die FIFA die weltweite Zuschauerzahl maximieren und kulturelle Resonanz erzeugen. Der Dachverband verteidigte den Schritt als Mittel, Kritik zu vermeiden und das Finale als ein größeres kulturelles Ereignis zu inszenieren.
Michael Gietzen, Chief Executive Officer von Identity, verteidigte die Verlängerung und erklärte, dass das WM‑Finale nur alle vier Jahre stattfindet und eine besondere Behandlung verdient. Er fügte hinzu, dass ein paar zusätzliche Minuten eine Anerkennung der kulturellen Bedeutung des Events seien.
Chris Martin von Coldplay und Emmanuel Kelly traten während der Halbzeitshow beim FIFA Club‑Weltmeisterschaftsfinale 2025 auf, einem Spiel zwischen Chelsea FC und Paris Saint‑Germain, das von Getty fotografiert wurde. Die Darbietung unterstrich die wachsende Verbindung zwischen Fußball und Mainstream‑Musik.
ITV kündigte an, die Halbzeitshow vollständig zu übertragen, während die BBC ihre eigenen Sendepläne finalisiert, um die Darbietung einem globalen Publikum zu präsentieren. Ihr Engagement spiegelt das hohe kommerzielle Interesse an dem erweiterten Unterhaltungssegment wider.
Gianni Infantino beschrieb die Darbietung als ein „bahnbrechendes Spektakel“, das Fußball, Musik und gemeinsame Werte feiern und ein Erbe sichern wird, das über das Endsignal hinausgeht. Er betonte, dass das Spektakel mit der weltweiten Anziehungskraft des Sports im Einklang steht.
Die Abschlusszeremonie wird den Hollywood‑Schauspieler Tom Cruise, den Popstar Robbie Williams, die US‑Sängerin Jennifer Hudson, die Pussycat‑Dolls‑Vokalistin Nicole Scherzinger, die italienische Sänger‑Songwriterin Laura Pausini und den Streamer IShowSpeed präsentieren, wobei Michael und Chris ebenfalls auftreten. Diese Acts festigen das Finale als sowohl sportliches als auch kulturelles Ereignis.
Kritiker argumentieren, dass die verlängerte Pause die 15‑Minuten‑Regel verletzt und die sportlichen Vorschriften untergräbt. Befürworter entgegnen, dass die zusätzlichen Minuten die kulturelle Bedeutung und die globale Reichweite des Events erhöhen.