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WM

FIFAs Schweigen befeuert BBC-Untersuchung zum Balogun-Verbot bei US-Lobbying

🇩🇪 Von Fussball4All Editorial ·
In einem angespannten Moment vor dem WM‑Viertelfinale ging FIFAs Disziplinarchef an BBCs Dan Roan vorbei und weigerte sich, zur Balogun‑Sperrkontroverse Stellung zu nehmen, bei der der Stürmer der Vereinigten Staaten Folarin Balogun nach einer Roten Karte gegen Bosnien‑Herzegowina einer Zweispielerstrafe entging. Der Leiter des FIFA‑Disziplinarausschusses verweigerte die Beantwortung von BBC‑Fragen zum Entscheidungsprozess, der dazu führte, dass Balogun einer Sperre entging. Balogun, 25, wurde wegen schweren Foulspiels gegen Bosnien‑Herzegowina vom Platz gestellt. Er hätte eine Zweispielerstrafe erhalten müssen, doch der Ausschuss verzichtete darauf, was zu breiter Empörung führte, insbesondere nachdem US‑Präsident Donald Trump und Beamte des Weißen Hauses bei FIFA über die amerikanische Sanktion lobbyierten. Englands Jarell Quansah sah ebenfalls eine Rote Karte im 3‑2‑Sieg Englands über Mexiko nach einem hohen Zweikampf mit Jesus Gallardo. Derselbe Ausschuss entschied, dass er eine Zweispielerstrafe wegen schweren Foulspiels verbüßen muss, was bedeutet, dass der Bayer‑Leverkusen‑Spieler ein zusätzliches Spiel zur automatischen Sperre erhielt. BBC‑Sportredakteur Dan Roan stellte Mohammad al Kamali am Samstag, als er für Englands Viertelfinale gegen Norwegen ankam, Fragen zur Balogun‑Sperre, ob der FIFA‑Präsident um Aufhebung der Sperre gebeten habe, und zur Zweispielerstrafe von Quansah. Al Kamali beantwortete keine der Fragen. FIFA veröffentlichte später eine 871‑Wörter‑lange Erklärung, in der stand, die Entscheidung sei nach „Berücksichtigung aller spezifischen Umstände des Vorfalls und der verfügbaren Beweise“ getroffen worden, ohne die Faktoren zu erläutern. Jarell Quansah war für Englands WM‑Viertelfinale gegen Norwegen nicht verfügbar [Getty Images]. Wenn die WM endet, geht der Fußball weiter mit Anleitungen, wie man den WM‑2026‑K.-O.-Pfad verfolgen kann, sodass die Fans die Action über das Turnier hinaus verfolgen können.

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