WM
FIFA-Chef Gianni Infantino stoppt WM-Beteiligungsprojekt nach Gegenwind
FIFA‑Präsident Gianni Infantino kündigte am Freitag an, dass der Dachverband den geplanten FIFA Forward Enterprise‑Plan zum Verkauf privater Anteile an der Weltmeisterschaft aufgeben wird, da es starken Widerstand von Mitgliedsverbänden und anderen Interessengruppen aus der globalen Fußballgemeinschaft gibt.
Das FIFA Forward Enterprise‑Projekt wurde als Rahmenwerk vorgestellt, um die FIFA‑Mitgliedsverbände zu stärken und den Sport weltweit zu entwickeln, mit besonderem Schwerpunkt auf Nationen, in denen Unterstützung am dringendsten benötigt wird. Ziel war es, privates Kapital in die Weltmeisterschaft zu lenken, um zusätzliche Mittel für Basisprogramme zu generieren.
Die Umsetzung des Vorhabens hätte die Mehrheit der Mitgliedsverbände sowie ein formelles Konsultationsverfahren mit dem FIFA‑Rat, den sechs Konföderationen und anderen Interessengruppen erfordert. Ohne einen solchen Konsens hätte der Plan nicht weiterverfolgt werden können.
In der am Freitag veröffentlichten Erklärung sagte die FIFA, dass der Vorschlag nach starkem Widerstand von Mitgliedsorganisationen und anderen Interessengruppen nicht weiterverfolgt wird. Der Verband führte an, dass die durch den Plan geschaffenen Spaltungen ihn trotz möglicher Unterstützung unhaltbar machen.
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Frühere Berichte in dieser Woche zeigten, dass das Vorhaben den Verkauf privater Investitionsanteile an der Weltmeisterschaft vorsah, wobei die Risikokapitalfirma Thrive Eternal, geleitet von Joshua Kushner, zu den Interessenten zählte. Die Aussicht, das Eigentum am Turnier zu kommerzialisieren, löste sofortige Empörung in der Fußballgemeinschaft aus.
Die Hälfte der Konföderationen – UEFA, CONCACAF und AFC – lehnte den Plan kategorisch ab, wobei die UEFA erklärte, zukünftige Veranstaltungen zu boykottieren. Diese Gremien argumentierten, dass eine solche Kommerzialisierung die Integrität des Turniers gefährde.
CONMEBOL, CAF und OFC erklärten später, sie würden sich mit ihren Mitgliedsnationen abstimmen, bevor sie über mögliche Maßnahmen entscheiden, und betonten damit die weit verbreitete Besorgnis unter den globalen Fußballbehörden. Ihre vorsichtige Haltung unterstrich das Ausmaß des Widerstands gegen den Vorschlag.
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Die FIFA gab am Donnerstag eine Klarstellung heraus, in der bestätigt wurde, dass das geplante Unternehmen FIFA Forward Enterprises heißen würde, und betonte erneut, dass die Initiative nach dem erhaltenen Feedback nicht weiterverfolgt wird. Die Klarstellung bekräftigte das Engagement der FIFA, die traditionelle Governance der Weltmeisterschaft zu bewahren.
Der Verband wies darauf hin, dass die Geschichte aktualisiert wird, sobald weitere Informationen verfügbar sind, und dass Entwicklungen verfolgt werden, während sich die Situation weiterentwickelt. Interessengruppen werden weiterhin die Auswirkungen der Entscheidung auf zukünftige Finanzierungsmodelle für den Sport beobachten.