Fenerbahce sichert Pflichtaufgabe, bucht Platz für Champions-League-Play‑offs.
Unter den hellen Lichtern des Grazer Stadions vollendete die türkische Mannschaft Fenerbahce die Pflichtaufgabe, sicherte sich ihren Platz in den Champions‑League‑Play‑offs und beendete das Hin‑ und Rückspiel mit einer makellosen Gesamtsleistung.
Im ersten Hinspiel erzielte das Fenerbahce-Team einen 2‑0‑Sieg, indem es zwei frühe Tore schoss, die die türkische Mannschaft in eine führende Position vor dem Rückspiel brachten. Der Vorsprung bestimmte den Ton für das entscheidende Rückspiel.
Druck des Gastgebers und frühe Chancen
Der Gastgeber Sturm Graz trat ins Rückspiel unter immensem Druck nach einer Niederlage in der Türkei ein, wobei ein Zweitor‑Sieg vor einem anspruchsvollen Publikum nötig war, um die Entscheidung offen zu halten. Ihre Fans erwarteten mindestens ein Comeback mit zwei Toren.
Die erste gefährliche Aktion kam von den Gästen, als der brasilianische Stürmer Talisca den Torwart mit einem gut platzierten Abschluss testete, den Torwart Daniil Khudyakov mit einer starken Parade entschärfte. Der frühe Austausch unterstrich die Intensität des Duells.
Talisca traf erneut wenige Momente später, diesmal mit einem kraftvollen Schuss direkt auf Khudyakov, der erneut das Tor verhinderte. Sturm reagierte mit besserer Ballbewegung, wobei Simon Seidl einen Kopfball verfehlte, bevor Jon Gorenc Stankovics Luftduell von Fenerbahces Torwart Mert Günok gehalten wurde.
Während des gesamten Spiels verteidigte das Fenerbahce-Team kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu. Nach dem Seitenwechsel kontrollierte die türkische Mannschaft große Spielanteile und verhinderte, dass der Gastgeber ernsthafte Bedrohungen vor dem eigenen Tor erzeugte.
Elfmeter entscheidet das Duell
Der entscheidende Moment kam in der zweiten Hälfte, als Petar Petrovic Talisca im Strafraum zu Fall brachte, worauf der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der gefoulte Spieler trat den Elfmeter selbst aus, verwandelte den Abschluss und verschaffte Fenerbahces 1‑0‑Führung, wobei er sein viertes Tor in dieser Champions‑League‑Qualifikationskampagne erzielte.
Sturm drängte in den Schlussphasen, wobei Jacob Hödl eine gute Chance verpasste, die geblockt wurde, während Khudyakov eine starke Parade gegen Kerem Aktürkoglu zeigte, um ein größeres Defizit zu verhindern.
Zum Schlusspfiff hielt Fenerbahces die Führung und feierte das erste Auswärtstor‑null‑Reinräumen in einer Champions‑League‑Qualifikation seit 2022. Der Einzug in die Play‑offs bringt die „Yellow Canaries“ einen Schritt näher an ihre erste Gruppenphasenteilnahme seit 18 Jahren, mit Olympique Lyon in der nächsten Runde.