Bundesliga
FCN muss Becker-Ausfall kompensieren – Klose prüft drei Optionen
Nach der Länderspielpause steht der 1. FC Nürnberg (FCN) sofort vor einem Highlight‑Spiel: Am 10. Oktober empfängt der Club den Bundesliga‑Absteiger VfL Wolfsburg im Max‑Morlock‑Stadion. Trainer Miroslav Klose muss dabei den Ausfall des Spielmachers Finn Becker ausgleichen, der nach einer Innenmeniskus‑OP im linken Knie nicht zur Verfügung steht.
Beckers Verletzung und Reaktionen
Der 26‑jährige Becker unterzog sich diese Woche einer Operation und bestätigte per Instagram, dass der Eingriff gut verlaufen sei. Er betonte, er gebe täglich alles, um möglichst schnell wieder auf dem Platz zu stehen. Klose lobte den dreifachen Assist‑Geber in dieser Saison und bezeichnete seinen Ausfall als schmerzhaft, betonte jedoch, dass die Gesundheit des Spielers Vorrang habe.
Klose erinnerte zudem daran, dass der Kader des FCN nicht nur aus elf guten Spielern bestehe, sondern in der Breite gut aufgestellt sei. Er ließ offen, wer Becker ersetzen werde, und sagte: „Wer ihn ersetzt, werden wir dann sehen.“
Vor Spitzenspiel muss FCN gegen Wolfsburg zwei Ausfälle verkraften
Mögliche Aufstellung und Kandidaten
Im 4‑3‑3‑ bzw. 4‑2‑3‑1‑System will Klose die Offensive um Mittelstürmer Piet Scobel, Linksaußen Mohamed Ali Zoma und Rechtsaußen Julian Justvan aufbauen. Justvan könnte auf die Zehnerposition rücken, während Rayan Ghrieb oder Leihspieler William Bøving von Mainz die rechte Flanke übernehmen könnten.
William Bøving, der seit seinem Wechsel an den Valznerweiher bisher ausschließlich als Joker eingesetzt wurde, könnte nun seine erste Startelf‑Chance erhalten und eventuell im Zentrum als Zehner spielen. Klose betonte, dass er im Kader mehrere Optionen habe, um den kreativen Verlust von Becker zu kompensieren.
Der FCN startete die Saison mit 16 Punkten nach sechs Spieltagen, ein erfolgreicher Beginn, der nun durch Beckers Ausfall gefährdet wird. Klose muss entscheiden, ob er an der bewährten Startelf festhält oder taktisch umstellt, um Wolfsburg, den großen Aufstiegs‑Favoriten, zu begegnen.