FCI trennt sich von Trainerin Sabrina Wittmann nach schwachem Saisonstart
Der FC Ingolstadt hat nach einem durchwachsenen Start in die 3. Liga die Zusammenarbeit mit Cheftrainerin Sabrina Wittmann sofort beendet. Die Entscheidung folgt einer intensiven sportlichen Analyse, die der Geschäftsführer Sport Harald Gärtner vorstellte.
Schwacher Saisonverlauf zwingt zum Umbruch
Nach sieben Spieltagen liegt der Verein mit nur zwei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen bei sieben Punkten im unteren Tabellenbereich. Die ersten drei Partien hatten zwar fünf Punkte eingebracht, doch danach geriet das Team aus dem Rhythmus und musste bittere Niederlagen gegen die TSG Hoffenheim II und Viktoria Köln hinnehmen, zuletzt mit 0:3.
Historische Trainerin verlässt den Klub
Sabrina Wittmann betreute den FC Ingolstadt seit Mai 2024 und war die erste Frau, die dauerhaft ein Team im deutschen Männer‑Profifußball als Cheftrainerin führte. Im März 2026 verlängerte der Verein ihren Vertrag vorzeitig, doch die sportliche Entwicklung führte zum Aufhebungsbeschluss.
Insgesamt stand Wittmann für 79 Pflichtspiele an der Seitenlinie der FCI‑Profimannschaft. Ihre persönliche Entscheidung fiel ihr „sehr schwer“, betonte sie nach der Trennung.
Wittmann hat im Januar 2026 erfolgreich den DFB‑Pro‑Lizenz‑Lehrgang abgeschlossen und besitzt damit die höchste Trainerlizenz im deutschen Fußball.
Der Verein muss nun früh in der Saison eine neue Lösung für die Trainerposition finden; wer die Mannschaft künftig betreuen wird, bleibt zunächst offen. Nach der Länderspielpause steht eine wichtige Phase bevor.
Das offizielle Foto der Ankündigung stammt von Thomas F. für den DFB, wobei die Bildunterschrift die sportliche Konsequenz des schwachen Saisonstarts betont.